Hectare One — Bedienungsanleitung
Hectare One · Bedienungsanleitung — Dokument AC01.01.04.04.100, Firmware v1.2.3. Fragen, die Ihre Maschine stellt und diese Seite nicht beantwortet: support@agriwelt.com — es antwortet ein Ingenieur, kein Bot. Als PDF herunterladen.
1Allgemeine Informationen
HINWEIS
Das Aussaatüberwachungssystem mit dem Hectare-ONE-Panel wird von Agriwelt hergestellt. Es überwacht die Aussaat und die Ausbringung von Trocken- und Flüssigdünger an angebauten und gezogenen Geräten — Drillmaschinen, Einzelkornsägeräte, Kultivatoren — und steuert die Dosierer und die Pumpe so, dass die eingestellte Sollmenge tatsächlich ausgebracht wird.
Wie diese Anleitung zu lesen ist
Zeichen im Text
| Hinweis | Etwas Wissenswertes — eine zusätzliche Möglichkeit, eine Abkürzung. |
|---|---|
| Warnung | Etwas, das man sich merken muss. Wird es ignoriert, kostet es Arbeit oder beschädigt die Ausrüstung. |
Zugriffsebenen
| Fahrer | Die Ebene, mit der das Panel nach jedem Einschalten startet. Die tägliche Arbeit. |
|---|---|
| Agronom | Die Inbetriebnahme-Einstellungen und das Zurücksetzen der Statistik. Erfordert eine PIN, die für jedes Panel unterschiedlich ist und im Gerätepass angegeben wird. |
| Service | Das Profil, die Umadressierung der Geräte, die Punkte „Standardwerte“. Wird von der Serviceabteilung verwendet. |
WICHTIG
Oberhalb der Ebene Fahrer zeigt das Panel keine Alarmmeldungen an. Das wird in einem roten Fenster angezeigt, wenn die Ebene angehoben wird. Kehren Sie vor der Arbeit zur Ebene Fahrer zurück — oder schalten Sie das Panel einfach aus und wieder ein, was dasselbe bewirkt.
Was ein Tastendruck bedeutet
| Kurzer Druck | Drücken und loslassen. |
|---|---|
| Langer Druck | Drücken und halten, bis das Panel reagiert. Mehrere Tasten bewirken beim Halten etwas anderes. |
| Doppeltippen | Zwei schnelle Tipps auf den Bildschirm. Auf dem Startbildschirm bewirkt es dasselbe wie das Halten von „BACK“. |
| Tippen mit zwei Fingern | Ein Tipp mit zwei Fingern auf den Bildschirm. Auf dem Startbildschirm bewirkt es dasselbe wie „MENU“. |
Begriffe
Sollmenge und Überwachung
| Sollmenge | Die Zielintensität, die die Bedienperson einstellt. Das Panel vergleicht die tatsächliche Intensität damit und meldet eine zu große Abweichung. |
|---|---|
| Mengenfehler | Wie weit die tatsächliche Intensität von der Sollmenge abweichen darf, bevor daraus ein Alarm wird. Wird je Sensorgruppe in Prozent eingestellt. |
| Überwachung der Produktausbringung | Das Panel beurteilt die Aussaat nicht in jedem Moment: Es beginnt erst zu überwachen, sobald die Bedingungen dafür erfüllt sind — das Gerät ist abgesenkt und in Bewegung. Bis dahin ist eine schweigende Sektion kein Fehler. |
| Minimale Alarmschwelle | Die niedrigste Intensität, die noch als normal zählt. Darunter wird die Sektion gemeldet, was auch immer die Nachbarn tun. |
| Wegintervall | Die Wegstrecke, über die Fehlstellen, Doppel und die übrigen Werte gesammelt werden, bevor sie neu gezeichnet werden. Eingestellt über den Parameter „Neuberechnung, m“, den das Panel in „Neuberechnung, Sek“ umbenennt, wenn die Aussaatbetriebsart in Sekunden statt in Metern zählt. |
| Handsperre | Die Bedienperson kann die gesamte Produktausbringung von Hand stoppen, mit einem langen Druck auf „HOME“. Ein Handsymbol auf dem Startbildschirm zeigt, dass die Sperre aktiv ist. |
Sensoren
| Sektionssensor | Der Sammelbegriff für einen Korn-, Trockendünger- oder Flüssigdüngersensor. Einer je Sektion des Geräts. |
|---|---|
| Kornsensor | Zählt das Saatgut, das eine Sektion durchläuft. Auf einem Einzelkornsägerät trennt er außerdem Doppel und Fehlstellen; auf einer Drillmaschine misst er nur die Intensität — die Körner treffen zu dicht aufeinanderfolgend ein, um sie zu unterscheiden. |
| Trockendüngersensor | Dasselbe Gerät, das eine Leitung für granulierten Dünger überwacht. |
| Flüssigdüngersensor | Ein Durchflussmesser, der das Volumen durch eine Sektion zählt. |
| Geschwindigkeitssensor | Misst die Fahrgeschwindigkeit. Alles Übrige — Strecke, Fläche, jede Sollmenge — wird daraus berechnet. |
| Dosierwellensensor | Überwacht, dass sich die Dosierwelle dreht. |
| Gebläsesensor | Überwacht die Gebläsedrehzahl gegen ein eingestelltes Minimum und Maximum. |
| Drucksensor | Überwacht Überdruck oder Unterdruck, je nachdem, wie er angeschlossen ist. |
| Behältersensor | Meldet, wenn der Füllstand unter die Stelle gefallen ist, an der der Sensor sitzt. |
| Arbeitsstellungssensor | Teilt dem Panel mit, ob das Gerät in Arbeitsstellung abgesenkt oder für den Transport angehoben ist. |
| Spuranzeigersensoren | Melden, welcher mechanische Spuranzeiger unten ist, damit der Durchgang des Fahrgassenrhythmus selbsttätig weiterschalten kann. |
Fahrgasse
| Fahrgasse | Eine unbesäte Fahrspur, die entsteht, indem eine oder mehrere Sektionen auf ausgewählten Durchgängen abgeschaltet werden. |
|---|---|
| Rhythmus | Die sich wiederholende Folge von Durchgängen, in der die Durchgänge markiert sind, auf denen bestimmte Sektionen nicht säen dürfen. |
| Durchgang | Eine Fahrt des Geräts über das Feld. Der Rhythmus zählt sie und beginnt wieder bei dem ersten, wenn er zu Ende ist. |
| Fahrgassen-Aktuator | Das Gerät, das die Sektionen abschaltet. Ein Aktuator-Controller trägt drei Dinge: den Aktuator selbst und beide Spuranzeigersensoren. |
Geräte
| HUB8 (Eingangsmodul) | Ein Acht-Kanal-Hub für Sensoren ohne eigenen Controller. Er überwacht sie und meldet sie dem Panel, als wäre jeder von ihnen ein eigenes Gerät. |
|---|---|
| Elektromotor-Controller | Treibt einen oder zwei Dosierer-Elektromotoren an, oder die Flüssigdüngerpumpe. Motoren und Pumpe teilen sich eine Controller-Bauart — deshalb kann eine Maschine keine Pumpe haben, ohne auch den Controller zu haben, den sonst ein Motor benutzen würde. |
| SCM | Section Control Module — die Schnittstelle, über die ein Navigationssystem eines Drittanbieters Sektionen abschalten kann. |
| microSD | Die Speicherkarte für Berichte, Profile und Firmware-Updates. Nur FAT16 oder FAT32. |
Lieferumfang
Das Mindestsystem besteht aus dem Hectare-ONE-Panel und den Kornsensoren — einem Sensor je Sektion. Kornsensoren von Agriwelt haben ihren eigenen Controller und werden direkt an das Panel angeschlossen.
Alles Weitere ist optional, und was eine Maschine mitführt, wird im Profil des Panels festgelegt:
| Drucksensor | Bis zu drei, für Druck oder Unterdruck. |
|---|---|
| HUB8-Eingangsmodul | Für Sensoren der Bauart Open Collector — Geschwindigkeit, Behälter, Gebläse, Dosierer, Arbeitsstellung, Spuranzeiger, Wilger-Durchflussmesser. |
| Dosierer-Elektromotoren | Mit ihrem Controller, um Saatgut oder Trockendünger auf die Sollmenge auszubringen. |
| Fahrgassen-Aktuatoren | Bis zu vier. |
| Elektrischer Pumpencontroller | Einer, für Flüssigdünger — UAN, Mikrodünger und Ähnliches. |
HINWEIS
Das Panel arbeitet auch mit Kornsensoren der Hersteller DICKEY-John, Kuhn, Gaspardo und anderer.
Was das System leistet
Saatgut
- Bringt Saatgut über die Dosierer-Elektromotoren auf die von der Bedienperson eingestellte Sollmenge aus — auf Einzelkornsägeräten und auf Drillmaschinen.
- Überwacht die tatsächliche Aussaat gegen diese Sollmenge und meldet eine Sektion, die zurückbleibt.
- Meldet ein verstopftes oder leeres Säschar mit seiner Nummer.
- Zählt Körner, Doppel und Fehlstellen — auf Einzelkornsägeräten.
- Akzeptiert ein Abschaltsignal für Sektionen von einem Navigationssystem eines Drittanbieters.
Trocken- und Flüssigdünger
- Bringt Flüssigdünger über die Elektropumpe auf die Sollmenge aus.
- Überwacht sowohl die Trocken- als auch die Flüssigdüngerleitung und meldet eine Sektion, die zurückbleibt oder verstopft, mit ihrer Nummer.
Die Maschine rund um das Produkt
- Behälterfüllstand, Drehung der Dosierwelle, Gebläsedrehzahl, Luftdruck oder Unterdruck, Fahrgeschwindigkeit — jeweils gegen seine eigenen Grenzwerte.
- Die Sensoren eines eigenständigen Gebläseantriebsmotors: Öldruck, Batterieladung, Zündung, Kraftstoffstand, Luftfilter.
- Arbeits- oder Transportstellung des Geräts.
Fahrgasse
- Legt die Fahrgasse mit Aktuatoren an oder indem die Dosierer-Elektromotoren gestoppt werden.
- Schaltet den Durchgang selbsttätig anhand der Spuranzeigersensoren weiter.
- Überwacht weiterhin die abgeschalteten Sektionen, sodass eine Sektion, die in die Fahrgasse sät, trotzdem gemeldet wird.
Aufzeichnungen
- Bearbeitete Fläche, unterteilt in das, was gesät wurde, und das, was durch Fehlstellen verloren ging.
- Detaillierte Statistik der Fahrt, und auf die Speicherkarte geschriebene Berichte.
- Firmware der Geräte im System, aktualisiert von derselben Karte.
HINWEIS
Das System bringt ein Produkt in der Betriebsart „Einzelkorn“ (Körner je Meter), bis zu vier Produkte nach Masse (Kilogramm je Hektar) und ein Flüssigprodukt (Liter je Hektar) aus.
2Sicherheit
Dieses Kapitel enthält die Hinweise, die das Arbeiten mit dem System Hectare One sicher machen. Lesen Sie es, bevor das Bedienpanel zum ersten Mal eingeschaltet wird.
Pflichten und Haftung
Halten Sie sich an diese Anleitung. Die Kenntnis der grundlegenden Regeln und Hinweise für den sicheren Betrieb ist die Voraussetzung dafür, mit dem System sicher und störungsfrei zu arbeiten. Diese Anleitung ist Teil der Lieferung: Bewahren Sie sie an der Maschine oder in der Traktorkabine auf.
Gewährleistung und Haftung. Es gelten die allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen der Agriwelt GmbH. Ansprüche aus Gewährleistung sowie für Personen- und Sachschäden werden nicht anerkannt, wenn die Ursache eine oder mehrere der folgenden ist:
- Verwendung des Systems abweichend vom bestimmungsgemäßen Gebrauch;
- unsachgemäße Montage, Inbetriebnahme oder Bedienung;
- Nichtbeachtung der Hinweise dieser Anleitung zu Inbetriebnahme, Betrieb und Wartung;
- eigenmächtige Veränderungen am Gerät.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Das System Hectare One ist ausschließlich für den Einsatz als Überwachungs- und Steuergerät für die Aussaat und für die Ausbringung von Trocken- und Flüssigdünger an Landmaschinen bestimmt — an angebauten und gezogenen Sämaschinen, Einzelkornsägeräten und Grubbern.
Zum bestimmungsgemäßen Gebrauch gehört auch, jeden Hinweis dieser Anleitung zu befolgen.
Jede andere Verwendung gilt nicht als bestimmungsgemäß. Für daraus entstehende Schäden haftet der Hersteller nicht; das Risiko trägt allein der Betreiber.
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
Beachten Sie neben den Hinweisen dieser Anleitung die am Einsatzort geltenden nationalen Sicherheits- und Umweltvorschriften sowie die Sicherheitshinweise des Anbaugeräts und des Traktors.
Arbeitsplatz der Bedienperson
Das System wird von einer Person, vom Fahrersitz des Traktors aus, bedient.
WARNUNG
Bedienen Sie das Panel nicht von außerhalb der Kabine, solange sich der Traktor bewegen kann oder sich jemand in der Nähe des Anbaugeräts aufhält. Befehle vom Panel setzen Maschinenteile in Bewegung — siehe unten.
Sicheres Arbeiten mit dem System
Das Panel ist nicht nur eine Anzeige. Es steuert Maschinenteile. Die Dosierer-Elektromotoren, die Flüssigdüngerpumpe und die Fahrgassen-Aktuatoren werden durch Befehle vom Panel gestartet, und mehrere dieser Befehle wirken, während die Maschine stillsteht.
WARNUNG
Maschinenteile laufen an, während die Maschine steht. Zwei Funktionen des Panels drehen die Dosierwellen bei stehender Maschine: „Scheiben mit Korn füllen“ im Hauptmenü und die Massekalibrierung eines Elektromotors, bei der sowohl „Rotorzellen füllen“ als auch „Kalibrierung“ die Welle antreiben. Bei einem Motor, an dessen Controller eine Kalibriertaste angeschlossen ist, startet diese Taste die Welle von der Maschine selbst aus, außer Sichtweite der Kabine. Stellen Sie vor jeder dieser Funktionen sicher, dass sich niemand in der Nähe der Dosiereinrichtungen, der Dosierwellen, des Gebläses oder der Fahrgassen-Aktuatoren aufhält.
Beim Füllen der Scheiben dreht sich jede Dosierscheibe gleichzeitig, und zwar bis zu etwa zwanzig Sekunden je Motor. Die Bedienperson am Panel kann die Dosiereinrichtungen von der Kabine aus nicht sehen.
WARNUNG
Bei eingeschalteter Geschwindigkeitssimulation dosiert die Maschine, ohne zu fahren. Ist die Simulation aktiv, rechnet das Panel so, als führe die Maschine, und treibt Dosiermotoren und Pumpe entsprechend an. Schalten Sie die Simulation aus, bevor Sie die Kabine verlassen.
Bevor Sie sich dem Anbaugerät nähern: Maschine anhalten, Zündung des Traktors ausschalten und den Schlüssel mitnehmen. Verlassen Sie sich nicht auf die Anzeige des Panels: Ein Gerät, dessen Überwachung ausgeschaltet wurde, meldet nichts über seinen Zustand.
WICHTIG
Oberhalb der Zugriffsebene „Fahrer“ zeigt das Panel keine Alarmmeldungen an. Ein verstopftes Saatrohr, ein leerer Behälter oder eine ausgefallene Sektion werden nicht gemeldet. Stellen Sie die Zugriffsebene vor der Arbeit auf „Fahrer“ zurück oder schalten Sie das Panel aus und wieder ein.
Umgang mit dem Bedienpanel
- Setzen Sie das Panel keinen Schlägen und keinen starken Vibrationen aus und lassen Sie es nicht fallen.
- Berühren Sie den Bildschirm nicht mit scharfen Gegenständen; die Berührungsoberfläche wird dadurch beschädigt.
- Öffnen Sie das Gehäuse nicht. Es ist abgedichtet und trägt einen Druckausgleich; beim Öffnen wird die Dichtung zerstört. Reparaturen führt ausschließlich der Agriwelt-Service aus.
- Halten Sie den Kabelbaum-Anschluss, den GPS-Antennenanschluss und den Speicherkartenschacht verschlossen und sauber, solange nichts eingesteckt ist.
- Reinigen Sie das Panel nicht mit Lösungsmitteln und nicht mit einem Hochdruckreiniger. Ein feuchtes Tuch genügt.
- Schließen Sie das Panel nur an eine Versorgung an, die den Angaben im Gerätepass entspricht. Verpolung und Spannungen außerhalb des zulässigen Bereichs zerstören die Elektronik.
- Trennen Sie das Panel, bevor am Traktor oder am Anbaugerät elektrisch geschweißt wird.
In dieser Anleitung verwendete Warnsymbole
Sicherheitshinweise in dieser Anleitung sind mit einem Signalwort gekennzeichnet. Das Signalwort sagt, wie schwer die Folge ist, wenn der Hinweis missachtet wird.
| Signalwort | Bedeutung |
|---|---|
| GEFAHR | Unmittelbare Bedrohung mit hohem Risiko. Missachtung führt zum Tod oder zu schwersten Verletzungen. |
| WARNUNG | Mögliche Bedrohung mit mittlerem Risiko. Missachtung kann zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen. |
| VORSICHT | Bedrohung mit geringem Risiko. Missachtung kann zu leichten oder mittelschweren Verletzungen führen. |
| WICHTIG | Keine Gefahr für Personen. Missachtung beschädigt Technik oder kostet Arbeit, die noch einmal gemacht werden muss. |
| HINWEIS | Information, mit der die Bedienperson mehr aus dem System herausholt. |
HINWEIS
SIEHE AUCH verweist auf das Kapitel, in dem das Thema vollständig beschrieben ist. Es ist kein Sicherheitshinweis.
3Bedienpanel
HINWEIS
Das Bedienpanel Hectare ONE ist der einzige Berührungspunkt der Bedienperson mit dem Aussaatüberwachungssystem. Es hat einen Farbbildschirm mit 800 × 480 Punkten, eine berührungsempfindliche Oberfläche, sieben hinterleuchtete Tasten in einer Reihe unter dem Bildschirm und auf der Rückseite einen einzelnen Kabelbaum-Anschluss mit bis zu vierzehn Kontakten, einen GPS-Antennenanschluss und einen staubgeschützten Schacht für die microSD-Karte.
Aussehen
HINWEIS
Montage. Das Kugelgelenk erlaubt es, das Panel auf einer ebenen Fläche frei zu drehen und zu neigen. Für die Montage an einem Rohr kann das System um eine zusätzliche Halterung ergänzt werden.
Die sieben Tasten
Die sieben Tasten liegen in einer Reihe unter dem Bildschirm. Drücken Sie eine davon mit der Fingerkuppe. Ihre Reihenfolge ist immer dieselbe, von links nach rechts:
| Symbol | Name | Wofür |
|---|---|---|
| Haus | Wechselt zwischen den Arbeitsbildschirmen. Auf dem Startbildschirm lang gedrückt: sperrt und gibt die Produktausbringung frei | |
| Minus | Verringert den gewählten Wert | |
| Pfeil nach oben | Bewegt die Auswahl zum vorherigen Menüpunkt | |
| Quadrat | Öffnet vom Startbildschirm aus das Hauptmenü. Im Menü: öffnet den gewählten Punkt. Im Dialog: bestätigt | |
| Pfeil nach unten | Bewegt die Auswahl zum nächsten Menüpunkt | |
| Plus | Erhöht den gewählten Wert | |
| Rückkehrpfeil | Verlässt Menü oder Bildschirm. Im Dialog: bricht ab. Auf dem Startbildschirm: öffnet das Menü des Fahrgassen-Durchgangs |
HINWEIS
Die Beleuchtung sagt Ihnen, welche Tasten wirken. Das Panel beleuchtet nur die Tasten, die auf dem Bildschirm, den Sie gerade sehen, etwas bewirken. Eine dunkle Taste tut hier nichts — Sie müssen weder raten noch ausprobieren.
In Dialogen und auf dem Ziffernblock ist die Beleuchtung zusätzlich farbig: MENU grün — bestätigen, BACK rot — abbrechen. Die übrigen Tasten bleiben weiß.
Auf dem Startbildschirm
| Taste | Wirkung |
|---|---|
| Öffnet den Bildschirm „Tabelle“. Ist die Tabelle ausgeschaltet, öffnet sich die Statistik | |
| Sperrt die Produktausbringung von Hand oder gibt sie frei. Bestätigt durch einen kurzen Signalton | |
| Öffnet das Hauptmenü. Dasselbe bewirkt ein Doppeltippen auf den Bildschirm | |
| Ändern die Sollmenge — aber nur, solange ein Mengenfeld ausgewählt ist. Berühren und halten Sie das Mengenfeld, um es auszuwählen; es leuchtet dann auf | |
| Öffnet das Menü des Fahrgassen-Durchgangs, sofern die Fahrgasse eingeschaltet ist. Ist ein Mengenfeld ausgewählt, wird zuerst dessen Auswahl aufgehoben | |
| Ohne Wirkung. Beide bleiben auf dem Startbildschirm dunkel |
Im Menü
| Taste | Wirkung |
|---|---|
| Bewegen die Auswahl in der Liste nach oben und nach unten | |
| Öffnet den gewählten Punkt. Bei einer Zahleneinstellung öffnet sich der Ziffernblock | |
| Ändern den Wert des gewählten Punktes um einen Schritt. Bei einer Zahleneinstellung öffnen auch sie den Ziffernblock | |
| Verlässt das Menü und kehrt eine Ebene zurück |
WICHTIG
Ein Alarmfenster hört nicht auf die Tasten. Solange ein Alarmfenster offen ist, sind alle sieben Tasten ohne Funktion. Schließen Sie das Fenster mit der roten Schaltfläche „Schließen“ im Fenster selbst.
Bildschirmhelligkeit
Die Helligkeit wird im Menü der Systemeinstellungen über den Punkt „Helligkeit,%“ eingestellt, von 0 bis 100 in Schritten von 10.
HINWEIS
0 bedeutet automatisch. Bei 0 misst das Panel das Licht in der Kabine und stellt den Bildschirm selbst ein — hell in der Sonne, gedimmt bei Nacht. Jeder andere Wert hält den Bildschirm fest auf diesem Prozentsatz.
Die Tastenbeleuchtung folgt immer dem Bildschirm: Wird der Bildschirm dunkler, werden auch die Tasten dunkler.
4Grundlagen der Bedienoberfläche
Alles, was Sie am Panel tun, geschieht über fünf Dinge: die Arbeitsbildschirme, das Menü, das Kontextmenü, den Ziffernblock und die Fenster, die etwas fragen oder etwas mitteilen. Dieses Kapitel erklärt diese fünf. Was auf den einzelnen Bildschirmen steht, steht in deren eigenen Kapiteln.
Einschalten
Nach dem Einschalten der Versorgung erscheint ein Startbild mit dem Logo. Es bleibt stehen, bis das Panel alle angeschlossenen Geräte gefunden hat — einige Sekunden —, danach öffnet sich der Startbildschirm.
HINWEIS
Bleibt das Startbild deutlich länger als gewohnt stehen, wartet das Panel auf ein Gerät, das nicht antwortet. Kaputt ist deswegen noch nichts — sehen Sie sich aber die Alarme an, sobald der Startbildschirm erscheint.
Die Arbeitsbildschirme
Vier Arbeitsbildschirme folgen im Kreis aufeinander; die Taste „HOME“ schaltet durch sie hindurch. Ein fünfter Bildschirm ersetzt den Startbildschirm auf Maschinen ohne Kornsensoren.
SIEHE AUCH
Die vollständige Karte — welcher Bildschirm wohin führt, mit Taste und mit Geste — steht im Kapitel über die Navigation zwischen den Arbeitsbildschirmen.
Das Menü
Drücken Sie „MENU“ auf einem Bildschirm, der eines hat. Der gewählte Punkt erscheint als schwarze Schrift auf hellblauem Band.
„UP“ und
„DOWN“ bewegen die Auswahl.
| Was Sie sehen | Was es bedeutet |
|---|---|
| Eine Pfeilspitze rechts | Der Punkt öffnet ein weiteres Menü. Drücken Sie |
| Ein Wert zwischen - und + | Ändern Sie ihn mit |
| Ein Wert zwischen -[ und ]+ | |
| Nichts neben dem Namen | Der Punkt führt eine Aktion aus. Drücken Sie |
Das Kontextmenü
Das Kontextmenü gehört zu genau einem Gerät — einem Sensor, einem Motor. Um dorthin zu gelangen, halten Sie auf dem Startbildschirm „MENU“ gedrückt, um in den Sensor-Einstellmodus zu wechseln, gehen Sie mit
„UP“ und
„DOWN“ auf das gewünschte Gerät und drücken Sie
„MENU“. Das gewählte Element ist weiß umrahmt.
Ein langer Druck auf ein Gerät bewirkt dasselbe, ohne überhaupt in den Modus zu wechseln.
Zahlen eingeben
Steht ein Wert in eckigen Klammern, öffnet sich beim Ändern ein Ziffernblock.
Geben Sie den Wert über die Tasten ein und berühren Sie OK. Einen Wert außerhalb des für diesen Parameter zulässigen Bereichs weist das Panel zurück.
Fenster, die fragen, und Fenster, die mitteilen
Jedes Fenster, das das Panel öffnet, hat dieselbe Form: ein Kasten in der Mitte des Bildschirms, ein farbiger Streifen über die volle Breite an seinem oberen Rand mit einem Wort darin, die Meldung unter dem Streifen und die Schaltflächen — falls es welche gibt — am unteren Rand.
Lesen Sie den Streifen, bevor Sie die Meldung lesen. Seine Farbe und sein Wort sagen quer durch die Kabine, welche Art Fenster das ist:
| Gelb, „Bestätigung“ | Das Panel fragt. Zwei Schaltflächen — die grüne bestätigt, die rote bricht ab. Auch die Taste |
|---|---|
| Blau, „Information“ | Das Panel teilt mit, was geschehen ist. Manche dieser Fenster schließen sich von selbst, manche warten auf einen beliebigen Tastendruck. |
| Rot, „ALARM“ | Ein Alarm. Der Text, die Geräteart und die Adressen der Geräte, die ihn melden. Siehe unten. |
HINWEIS
Die drei Fenster sahen früher unterschiedlich aus — ein Fragefenster richtete seine Größe nach seinem Text und konnte ein Drittel so groß ausfallen wie ein Alarm. Sie wurden auf eine Form gebracht, damit die Art des Fensters am Streifen abgelesen und nicht aus dem Wortlaut erraten wird. Abbildungen, die vor September 2026 aufgenommen wurden, zeigen die älteren Formen.
Alarmfenster
Ein Alarmfenster enthält drei Dinge: was geschehen ist, an welcher Geräteart und welche Geräte es melden — mehrere gleichartige Sensoren werden aufgeführt, wenn sie dieselbe Störung gleichzeitig melden.
| „Schließen“ im Fenster berühren | Schließt diesen Alarm. Der nächste in der Warteschlange erscheint. |
|---|---|
| Die sieben Tasten | Nur |
WICHTIG
Solange ein Alarmfenster offen ist, gibt das Panel einen Signalton. Der Ton hört in dem Moment auf, in dem das Fenster geschlossen wird — die Störung selbst nicht.
Alarme kommen einzeln und werden einzeln geschlossen. An einer Maschine, die eine ganze Reihe davon auslöst, ist das eine Berührung je Alarm.
SIEHE AUCH
Jeder Alarm, seine Ursache und was dagegen zu tun ist, steht im Kapitel über die Alarme und die Fehlercodes.
5Startbildschirm
HINWEIS
Der Startbildschirm ist der wichtigste Arbeitsbildschirm des Aussaatüberwachungssystems Hectare ONE. Er zeigt die Diagramme der Sektionssensoren, die Zustandsanzeigen der Geräte und die wichtigsten Kennzahlen der Arbeit.
Die zwei Betriebsarten des Startbildschirms
Der Startbildschirm arbeitet in zwei Betriebsarten, und die Tasten bedeuten in jeder etwas anderes.
| Betriebsart | Wofür |
|---|---|
| Überwachung | Die Betriebsart, in der das Panel startet. Die Bedienperson beobachtet die Ausbringung des Saatguts und kann die Sollmenge ändern. |
| Sensor-Einstellmodus | Einzelne Sensoren auswählen, sie in die Überwachung nehmen oder daraus herausnehmen, ihre Einstellungen öffnen. |
SIEHE AUCH
In den Sensor-Einstellmodus gelangen Sie, indem Sie die Taste „MENU“ einige Sekunden gedrückt halten. Verlassen wird er mit
„BACK“ oder
„HOME“.
Die Tasten
| Taste | Überwachung | Sensor-Einstellmodus |
|---|---|---|
| Nächster Arbeitsbildschirm | Verlässt den Modus, nächster Arbeitsbildschirm | |
| Sperrt die Überwachung der Produktausbringung und gibt sie frei, mit Signalton. Das Handsymbol zeigt die Sperre an. | Ebenso | |
| Menü des Fahrgassen-Durchgangs, sofern die Fahrgasse eingeschaltet ist. Blinkt ein Mengenfeld, wird zuerst das Blinken beendet. | Verlässt den Modus, bleibt hier | |
| Berechnet die minimale Alarmschwelle automatisch aus der gerade ausgebrachten Menge. Nur während der Ausbringung. Ein Doppeltippen bewirkt dasselbe. | — | |
| Das Hauptmenü. Ein Tippen mit zwei Fingern bewirkt dasselbe. | Das Kontextmenü des gewählten Sensors | |
| Wechselt in den Sensor-Einstellmodus | — | |
| Erhöht die Sollmenge. Der erste Druck wählt ein Feld aus und lässt es blinken. | Nimmt den Sensor in die Überwachung | |
| Verringert sie, mit derselben Auswahl. | Nimmt den Sensor aus der Überwachung | |
| Wechseln zwischen den Mengenfeldern. Ohne Wirkung, wenn die Maschine nur eines hat. | Voriger / nächster Sensor |
Der Startbildschirm dreier Maschinen
Dasselbe Panel, drei verschiedene Maschinen. Was der Startbildschirm zeigt, folgt dem Profil: jede dort eingetragene Gruppe von Sensoren und Geräten bekommt ihre Kacheln, ihre Säulen, ihr Mengenfeld. Die drei Bildschirme unten wurden auf einem Panel mit Firmware 1.2.3 im Stillstand aufgenommen — die Sollmengen sind gesetzt, die Istmengen sind null.
Der Startbildschirm bei der Arbeit
Dieselbe Achtreihen-Maschine wie oben, säend: simulierte Geschwindigkeit am Prüfstand, der Kornfluss von den Sensoren selbst imitiert. Jede Säule ist eine Reihe; die Oberkanten der Säulen bewegen sich mit jeder Zählung, Buchstaben und Farben sagen, was die Reihe tut. Das Bild ist eine Folge von Aufnahmen des Panels im Abstand von etwa sieben Sekunden.
Die Linie: die Vierundzwanzig-Reihen-Drillmaschine bei der Arbeit
Die zweite Maschine — vierundzwanzig Kornreihen und zwölf Düngerreihen — sät mit 12 km/h, der Fluss von den Sensoren imitiert. Die Folge beginnt mit Säulen unter der Linie und dem roten NICHT ÜBERWACHT über beiden Diagrammen; dann wird die Sollmenge gesenkt, die Säulen steigen über die Linie, und der Monitor nimmt die Reihen wieder unter Überwachung.
WICHTIG
Die Linie ist die Grenze einer teilweisen Verstopfung, keine Verzierung. Eine Säule über der Linie ist eine Reihe, die arbeitet; eine Säule, die unter die Linie sinkt, ist eine Reihe, die Fluss verliert — lange bevor sie ganz verstopft. Reihen unter der Linie werden absichtlich nicht überwacht: das Panel weigert sich, ein heruntergezogenes Niveau zu bewachen. Halten Sie „BACK“ während der Ausbringung gedrückt, und das Panel setzt das Niveau aus der echten Menge selbst. Ob die Maschine überhaupt sät, entscheidet das Panel über den Anteil der säenden Reihen (eine Sensoreinstellung, 20 % ab Werk): am Vorgewende fallen die Reihen aus der Überwachung, beim nächsten Durchgang kommen sie zurück — mit oder ohne Arbeitsstellungssensor.
Vierundvierzig Reihen bei der Arbeit
Die dritte Maschine — vierundvierzig Kornreihen in zwei Diagrammen, zwei Behälter, zwei Dosierwellen — sät mit 12 km/h, der Fluss imitiert.
HINWEIS
Das Panel sagt es auch mit Ton. Drei kurze Signale: die Reihen sind aus der Überwachung gefallen — die Aussaat hat aufgehört oder die Säulen sind unter die Linie gesunken. Ein langer Signalton: die Reihen sind wieder unter Überwachung. Ein Alarm öffnet sein Fenster mit eigenem Signal.
Sechsundneunzig Reihen, drei Behälter, zwei Gebläse
Die größte Maschine der vier: achtundvierzig Kornreihen und achtundvierzig Düngerreihen in zwei Diagrammen, drei Behälter, drei Dosierwellen, zwei Gebläse. Aussaat mit 12 km/h, der Fluss imitiert. Die Folge beginnt mit beiden Diagrammen unter der Linie und NICHT ÜBERWACHT; dann geht die Sollmenge auf die echte Menge herunter, die Säulen steigen über die Linie, und die Reihen sind wieder unter Überwachung.
Der Startbildschirm einer echten Maschine
Der folgende Bildschirm wurde an einer Maschine mit achtundvierzig Kornsensoren in zwei Reihen, zwei Behältern, zwei Dosierwellensensoren und einem Gebläse während der Aussaat aufgenommen.
WICHTIG
Lesen Sie die Säulen gegen die Linie, nicht gegeneinander. Über der Linie arbeitet die Sektion. Unten an der Linie arbeitet sie nicht — ganz gleich, was die Nachbarn tun.
WICHTIG
Das blaue 0:00 in der rechten oberen Ecke gehört zum Prüfstand, nicht zur Maschine. Das Panel, auf dem diese Bilder aufgenommen wurden, läuft mit einer Demo-Lizenz, und solange eine Demo aktiv ist, wechselt dieses Feld zwischen der verbleibenden Zeit, dem Wort DEMO und einer Leeranzeige, statt die Uhrzeit zu zeigen. Auf einem ausgelieferten Panel zeigt dasselbe Feld die Uhr. Das gilt für jedes Bildschirmfoto dieser Anleitung, das auf diesem Panel entstanden ist.
Das folgende Bild wurde an einer anderen Maschine aufgenommen — acht Kornsensoren, zwei Dosierer-Elektromotoren, zwei Behälter, zwei Dosierwellensensoren, ein Gebläse — im Stillstand; es zeigt die Anzeigen am oberen Rand genauer.
Was darauf zu sehen ist, von oben nach unten:
| Element | Auf diesem Bildschirm |
|---|---|
| Fahrgeschwindigkeit | Die große gelbe Zahl links oben. Gelb, weil die Maschine stillsteht. |
| Behältersensoren | Zwei nummerierte Behältersymbole. Das erste ist grün, das zweite rot — dieser Behälter meldet einen leeren Zustand. |
| Dosierwellensensoren | Zwei runde Symbole, nummeriert mit 1 und 2. |
| Gebläsesensor | Das Gebläsesymbol mit seiner Nummer und daneben die gemessene Drehzahl in U/min. |
| Bearbeitete Fläche | Das schraffierte Behältersymbol mit ha und der Zahl unter der Geschwindigkeit. |
| Tatsächliche Aussaatmenge | Das Ährensymbol mit Tsd/ha — Tausend Körner je Hektar. |
| Speicherkarte | Das Kartensymbol rechts oben, sichtbar, solange eine microSD-Karte steckt. |
| Diagramm der Kornsensoren | Die acht Säulen, unten nummeriert. Die geltende Toleranz steht über dem Diagramm. |
| Menge und Ablage | Die Zahlen rechts vom Diagramm: die Menge und die Kornablage in K/m. |
| Anzeige der Handsperre | Die gelbe Hand rechts unten. Sie erscheint, solange die Produktausbringung von Hand gesperrt ist. |
| Sammelstörungsanzeige | Der rote Buchstabenkasten unter der Hand. Er meldet eine Störung der Dosierer-Elektromotoren oder der Fahrgassen-Aktuatoren. |
SIEHE AUCH
Jede Anzeige ist einzeln und mit allen ihren Zuständen im Kapitel „Anzeigen des Startbildschirms“ beschrieben. Dieses Kapitel zeigt, wo sie sitzen; jenes sagt, was sie bedeuten.
Das Geschwindigkeitsfeld
Das Feld, das im Normalfall die Fahrgeschwindigkeit zeigt, trägt auch die Meldungen zur Geschwindigkeit. Sie ersetzen die Zahl und blinken etwa im Sekundentakt, damit die Zahl lesbar bleibt.
| Was angezeigt wird | Wann |
|---|---|
| SCHNELLER, auf rotem Grund | Die Fahrgeschwindigkeit liegt unter dem Minimum, das für den Geschwindigkeitssensor eingestellt ist. |
| LANGSAMER, auf rotem Grund | Die Fahrgeschwindigkeit liegt über dem eingestellten Maximum. |
| SIMULIERT, in Gelb | Die Geschwindigkeit wird nicht gemessen, sondern aus der Einstellung des Geschwindigkeitssensors simuliert. Nichts, was von der Geschwindigkeit abhängt, ist in diesem Zustand verlässlich. |
| SIMUL. ERHÖHEN / SIMUL. SENKEN | Die simulierte Geschwindigkeit selbst liegt außerhalb des zulässigen Bereichs. Die Meldung verlangt, die Einstellung zu ändern, nicht die Fahrweise. |
| Eine Meldung zum Sensor | Einer der beiden Geschwindigkeitssensoren ist ausgefallen, oder Minimum und Maximum widersprechen einander. |
WICHTIG
SCHNELLER und LANGSAMER sind keine Alarme. Sie öffnen kein Alarmfenster und müssen nicht quittiert werden — sie bleiben so lange im Geschwindigkeitsfeld stehen, wie die Geschwindigkeit falsch ist, weil die Bedienperson sie beim Korrigieren sehen muss.
Der zweite Startbildschirm
HINWEIS
Dieser Bildschirm wurde für ein System ohne Kornsensoren geschaffen — eine Maschine, bei der die Aussaatmenge vom Dosierer-Elektromotor gehalten wird und das Panel die wichtigsten Arbeitsorgane überwacht. An einer solchen Maschine wäre der gewöhnliche Startbildschirm fast leer. Er wird vom Startbildschirm aus mit einem Wischen nach rechts geöffnet und mit „HOME“ geschlossen.
Die beiden Elektromotoren stehen im mittleren Streifen mit ihrer Nummer, ihrer Last und ihrem Zustand.
Das Symbol jedes Motors wechselt etwa im Sekundentakt zwischen dem Bild des Motors und dem Zeichen seines Zustands — STOP für einen Motor, der nicht läuft, ein rotes Kreuz für einen gestörten Motor. Die beiden Bilder hier wurden in den zwei verschiedenen Phasen aufgenommen.
Die grünen und roten Winkel an den Enden des Mengenstreifens zeigen die Richtung, in die sich die Sollmenge beim Ändern bewegt.
6Anzeigen des Startbildschirms
HINWEIS
Jede Anzeige des Startbildschirms von Hectare ONE: was sie zeigt, was jede Farbe bedeutet und was zu tun ist, wenn sie sich ändert.
Wie jede Anzeige zu lesen ist
![]()
Fast jede Anzeige auf dem Startbildschirm folgt derselben Regel. Lernen Sie sie einmal, und Sie können eine Anzeige lesen, die Sie noch nie gesehen haben.
| Was Sie sehen | Was es bedeutet |
|---|---|
| Normal. Das Gerät antwortet, und sein Wert liegt innerhalb der Grenzen. | |
| Alarm. Das Gerät antwortet, aber der Wert hat die Grenzen verlassen. Nach der Alarmverzögerung folgt ein Alarmfenster. | |
| Keine Antwort vom Gerät. Das Panel wechselt zwischen Symbol und ×, damit Sie sehen, welches Gerät schweigt. Der Wert wird als XXXX angezeigt. | |
| Das Gerät steht im Profil, seine Überwachung ist aber ausgeschaltet. Es wird nichts darüber beobachtet. Der Wert wird als !!!! angezeigt. | |
| Keine Störung. Ein Zustand, den Sie gewählt haben, oder einer, der nur Ihre Aufmerksamkeit braucht: Gerät ausgehoben, Spuranzeiger oben, Zündung aus, Ausbringung von Hand gesperrt. |
WICHTIG
Eine ausgeschaltete Anzeige ist keine stille Anzeige — sie ist eine blinde. Weiß mit !!!! heißt, dass das Panel dieses Gerät überhaupt nicht beobachtet. Es wird nichts darüber gemeldet, so falsch es auch laufen mag.
Uhr
Das Uhrfeld steht links oben auf dem Bildschirm. Es zeigt nicht immer die Uhrzeit — es ist ein Feld, das sich mehrere Meldungen teilen.
| Was Sie sehen | Was es bedeutet |
|---|---|
| Die Uhrzeit in Weiß | Normal. |
| BAT in Rot, etwa eine von vier Sekunden | Die interne Batterie der Uhr ist schwach. Die Uhr läuft noch; tauschen Sie die Batterie, bevor sie stehen bleibt. Zwischen den Blinkphasen wird die Uhrzeit rot angezeigt. |
| XX:XX in Rot, im Sekundentakt blinkend | Der Uhrenbaustein antwortet nicht. Das Panel hat weder Datum noch Uhrzeit, und alles, was es aufzeichnet, trägt eine falsche Zeit. |
| IMITAT in Gelb | Die Geschwindigkeitssimulation ist eingeschaltet. Das Panel zeigt dies anstelle der Uhrzeit, damit die Betriebsart nicht vergessen werden kann. |
| Das Feld wechselt alle paar Sekunden | Der Demo-Zeitraum läuft. In einer Schleife von etwa acht Sekunden zeigt das Feld die verbleibende Zeit in Blau als Stunden:Minuten, dann das Wort DEMO, dann IMITAT, falls die Simulation läuft, dann nichts. Hat die erste Zeile keinen Platz für die Uhr, erscheint die ganze Schleife nur alle 30 Sekunden, und dazwischen sind die Sensoranzeigen zu sehen. |
Speicherkarte
![]()
Zeigt, ob eine microSD-Karte im Schacht steckt. Es gibt nur zwei Zustände: Das Symbol ist da, oder es ist nicht da.
Geschwindigkeit
Die Fahrgeschwindigkeit, links oben auf dem Bildschirm.
| Was Sie sehen | Was es bedeutet |
|---|---|
| Eine Zahl in Weiß, z. B. 10,0 | Normal. Die Geschwindigkeit liegt im zulässigen Bereich. |
| LANGSAMER auf Rot | Sie fahren schneller als das für den Geschwindigkeitssensor eingestellte Maximum. Langsamer fahren. |
| SCHNELLER auf Rot | Sie fahren langsamer als das Minimum. Schneller fahren. |
| XX.X in Rot | Keine Antwort vom Eingangsmodul, an dem der Geschwindigkeitssensor hängt. |
| Eine Zahl in Gelb mit SIMULIERT | Die Geschwindigkeit wird vom Panel zu Prüfzwecken simuliert. Der echte Sensor wird nicht verwendet, und nichts, was Sie über Mengen sehen, ist echt. |
HINWEIS
LANGSAMER und SCHNELLER öffnen kein Alarmfenster. Sie stehen auf dem Startbildschirm und bleiben dort, solange die Geschwindigkeit falsch ist, weil Sie sie beim Korrigieren durchgehend sehen müssen — nicht einmal quittieren.
Produktausbringung von Hand gesperrt
![]()
Eine gelbe Hand, blinkend, am rechten Bildschirmrand. Sie bedeutet, dass die Bedienperson die Produktausbringung gesperrt hat: Die Maschine bringt nichts aus, wie sie sich auch bewegt.
| Sperren und freigeben | Halten Sie auf dem Startbildschirm |
|---|---|
| Solange gesperrt ist | Die gelbe Hand blinkt auf dem Bildschirm. Sonst geschieht nichts — es gibt keinen wiederkehrenden Ton. |
| Wenn nicht gesperrt ist | Das Symbol wird gar nicht angezeigt. |
WICHTIG
Die Sperre wird nur vom Bildschirm angezeigt. Achten Sie vor jeder Fahrt auf die gelbe Hand. Eine gesperrte Maschine fährt ein ganzes Feld ab und sät nichts.
Fahrgassen-Durchgang
![]()
Wird nur angezeigt, wenn das System einen Fahrgassen-Aktuator hat. Die obere Zahl ist der aktuelle Durchgang, die untere die Anzahl der Durchgänge im Rhythmus.
| Weiß, z. B. 1 über 3 | Der aktuelle Durchgang ist ein gewöhnlicher. Die Zahl sagt, wie weit die nächste Fahrgasse entfernt ist. |
|---|---|
| Blinkend | Der aktuelle Durchgang ist die Fahrgassenfahrt. Die Reihen der Fahrgasse werden abgeschaltet. |
| Gelb | Der Durchgang wechselt nicht von selbst. Entweder ist die automatische Umschaltung ausgeschaltet, oder der Sensor, von dem sie abhängt, fehlt, schweigt oder wird nicht überwacht. Der Durchgang muss von Hand gewechselt werden. |
Gebläse
Die Drehzahl des Gebläses in Umdrehungen je Minute. Grün ist normal; Rot heißt, die Drehzahl liegt über oder unter der zulässigen; × und [!] haben die übliche Bedeutung.
Behälter
![]()
Der Füllstand des Saatguts im Behälter. Ein voller grüner Behälter ist normal; ein leerer roter heißt, der Füllstand ist unter den Sensor gefallen und muss nachgefüllt werden.
Dosiereinrichtung
![]()
Die Drehung der Dosierwelle. Solange sich die Welle dreht, ist das Symbol animiert; diese Animation ist der schnellste Weg zu sehen, dass die Dosiereinrichtung tatsächlich läuft. Rot heißt, es gibt keine Drehung oder die Drehzahl ist nicht die geforderte.
Ausbringmenge nach Masse
![]()
Wird nur angezeigt, wenn die Dosiermotoren auf die Ausbringung nach Masse eingestellt sind. Die Anzeige trägt zwei Zahlen: oben die Sollmenge, darunter die tatsächliche, jeweils in kg je Hektar.
| Sollwert grün, Istwert weiß | Normal. Die Maschine bringt aus, was von ihr verlangt wurde. |
|---|---|
| Sollwert rot, Istwert weiß | Die tatsächliche Menge liegt über oder unter der zulässigen Abweichung vom Sollwert. |
| Das Feld ist hervorgehoben, der Cursor blinkt | Mengeneinstellung: Es wird nur der Sollwert gezeigt, und |
| Das Feld ist hervorgehoben, blinkt aber nicht | Die Mengeneinstellung ist aktiv, der Cursor steht jedoch auf einer anderen Anzeige. Diese zeigt ihren Sollwert und wartet. |
Dosierung nach Masse nicht möglich
Ein rot blinkendes Produktsymbol. Es erscheint, wenn das Panel ermittelt hat, dass die Sollmenge bei keiner Fahrgeschwindigkeit gehalten werden kann: Die niedrigste Geschwindigkeit, bei der die Dosierwalzen die Menge liefern können, liegt bereits bei oder über der höchsten, die sie zulassen.
WICHTIG
Was zu tun ist. Prüfen Sie zuerst die Sollmengen — ein Produkt, das zu viel verlangt, genügt, um das Fenster für alle zu schließen. Prüfen Sie dann die Dosierwalzen: Möglicherweise wird eine Walze anderer Größe benötigt. Die vom Panel berechneten Geschwindigkeitsgrenzen lassen sich auf dem Bildschirm „Information“ des Geschwindigkeitssensors ablesen.
Druck
![]()
Der Unterdruck oder der Überdruck im Verteilsystem, in kPa. Grün ist normal; Rot heißt, der Druck liegt über oder unter dem zulässigen.
Die Sensoren des eigenständigen Gebläseantriebsmotors
![]()
WICHTIG
Die fünf folgenden Anzeigen gehören zum Motor, der das Gebläse antreibt. Sie werden nur überwacht, solange die Zündung eingeschaltet ist. Bei ausgeschalteter Zündung wird weder eine Öldruck- noch eine Ladestörung gemeldet.
Öldruck. Grün ist normal. Rot heißt, der Öldruck des Motors ist unter den zulässigen Wert gefallen.
Batterieladung. Grün ist normal. Rot heißt, die Batterie des Motors wird nicht geladen.
Zündung. Ein grüner Schlüssel heißt, die Zündung ist eingeschaltet und die Motorsensoren werden überwacht. Ein gelber Schlüssel heißt, die Zündung ist aus — das ist keine Störung, es wird aber auch nichts am Motor überwacht.
Kraftstoffstand. Grün ist normal. Rot heißt, im Tank des Motors ist wenig Kraftstoff.
Luftfilter. Grün ist normal. Rot heißt, der Luftfilter ist zugesetzt und muss gereinigt oder getauscht werden.
Spuranzeiger
![]()
Die Stellung der Spuranzeiger. Das Symbol zeigt, welche Seite unten ist.
| Grün, beide Arme unten | Beide Spuranzeiger sind abgesenkt. |
|---|---|
| Grün, ein Arm unten | Nur dieser Spuranzeiger ist abgesenkt — der linke oder der rechte, wie gezeichnet. |
| Gelb, beide Arme oben | Beide Spuranzeiger sind angehoben. Keine Störung; an einer Maschine, die den Durchgang über den Spuranzeiger wechselt, wechselt er in diesem Moment. |
Arbeitsstellung des Geräts
![]()
Ob sich das Anbaugerät in Arbeitsstellung (abgesenkt) oder in Transportstellung (angehoben) befindet. Grün heißt abgesenkt und ausbringend, Gelb heißt angehoben und nicht ausbringend.
Aktuatorstörung
![]()
Ein einzelnes rotes Symbol, das für alle Elektromotoren und Fahrgassen-Aktuatoren zusammen steht. Solange alles in Ordnung ist, wird es gar nicht angezeigt.
| Rot | Mindestens ein Aktuator ist im Alarmzustand. |
|---|---|
| Weißes [!] | Bei mindestens einem Aktuator ist die Überwachung ausgeschaltet. Es wurde keine Störung gefunden — dieser Aktuator wird aber auch nicht beobachtet. |
SIEHE AUCH
Welcher Aktuator es ist und was ihm fehlt, steht auf dem Bildschirm „Motoren“. Diese Anzeige sagt nur, dass Sie dort nachsehen sollen.
Flüssigdüngerpumpe
Je nach Ausstattung wird die Pumpe von zwei oder drei Anzeigen überwacht.
| Menge, in l/min | Die Hauptanzeige. Nur sie lässt sich im Sensor-Einstellmodus auswählen, und nur sie hat ein Kontextmenü mit den Pumpenparametern. |
|---|---|
| Last, in % | Wie stark die Pumpe arbeitet. Sie entfällt als Erste, wenn der Startbildschirm keinen Platz mehr dafür hat. |
| Druck, in bar | Wird nur angezeigt, wenn der Drucksensor verbaut und in den Einstellungen des Pumpenreglers eingeschaltet ist. |
Die Mengenanzeige
![]()
Neben den üblichen Zuständen Grün, Rot, × und [!] hat diese Anzeige zwei eigene:
- Eine gelbe Pumpe mit STOP — die Ausbringung ist von Hand gesperrt, oder das Gerät ist ausgehoben. Die Pumpe läuft beim Anfahren nicht an.
- Eine hervorgehobene Sollmenge — im Profil gibt es keine Sektions-Durchflusssensoren, es gibt also keinen Istwert anzuzeigen. Die Zahl ist der Sollwert, keine Messung.
Die Lastanzeige
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Grün ist normal. Ab 99 % wird die Anzeige gelb: Die Pumpe ist an ihrer Grenze und kann einer weiteren Geschwindigkeitserhöhung nicht folgen. Fahren Sie langsamer, sonst fällt die Menge unter den Sollwert.
Meldet der Regler überhaupt keinen Lastwert, zeigt die Anzeige —- und blinkt rot.
Die Druckanzeige
![]()
Grün ist normal. Rot heißt, der Flüssigkeitsdruck ist zu hoch — verringern Sie die Fahrgeschwindigkeit, oder erhöhen Sie die Grenze „Maximaler Druck, Bar“ in den Einstellungen des Pumpenreglers, wenn die Leitung das tatsächlich verträgt.
7Arbeitsbildschirme — Navigation
Die Arbeitsbildschirme
Das Bedienpanel hat vier im Kreis angeordnete Arbeitsbildschirme, dazu einen fünften Bildschirm, der für sich steht und auf Maschinen einer anderen Bauart den Startbildschirm ersetzt.
SIEHE AUCH
Eine Anmerkung zum Namen. Der Bildschirm der Elektromotoren wurde in der früheren Dokumentation der Bildschirm „Aktuatoren“ genannt. Dieser Name ist irreführend: An den meisten Maschinen zeigt der Bildschirm die Dosierer-Elektromotoren, und Fahrgassen-Aktuatoren erscheinen dort nur, wenn die Maschine welche hat. In dieser Anleitung heißt er durchgehend der Bildschirm Motoren.
| Bildschirm | Wofür |
|---|---|
| Startbildschirm | Der wichtigste Arbeitsbildschirm: die Diagramme der Sektionssensoren, die Zustandsanzeigen der Geräte, die Geschwindigkeit, die Fläche und die Menge. |
| Tabelle | Die Messwerte jeder Sektion als Zahlen, als scrollbare Liste. Je nach Betriebsart stehen mehrere Tabellen zur Verfügung. |
| Statistik | Die Arbeitsergebnisse je Feld: Fläche, Strecke, ausgebrachte Produktmenge. |
| Motoren | Der Zustand der Dosierer-Elektromotoren sowie der Fahrgassen-Aktuatoren, falls die Maschine welche hat. Vorhanden, sobald das Profil mindestens einen Elektromotor oder einen Fahrgassen-Aktuator enthält. |
| Zweiter Startbildschirm | Ein zweiter Startbildschirm für Maschinen ohne Kornsensoren — siehe den eigenen Abschnitt weiter unten. |
Der Kreis der Arbeitsbildschirme
Die Taste „HOME“ schaltet von einem Bildschirm zum nächsten, immer in dieselbe Richtung, und kehrt vom letzten wieder zum Startbildschirm zurück:
Startbildschirm → Tabelle → Statistik → Motoren → Startbildschirm.
Der zweite Startbildschirm steht außerhalb dieses Kreises: Er wird vom Startbildschirm aus mit einem Wischen nach rechts geöffnet und mit „HOME“ oder einem Wischen nach links geschlossen.
HINWEIS
Enthält das Profil keine Elektromotoren und keine Fahrgassen-Aktuatoren, gibt es den Bildschirm Motoren nicht, und der Kreis ist kürzer: Von der Statistik geht es direkt zurück zum Startbildschirm.
Wie die Bildschirme aussehen
Wechsel zwischen den Bildschirmen
Jeder Wechsel lässt sich mit einer Taste, mit einem Wischen mit einem Finger über den Bildschirm oder mit beidem ausführen. Das Wischen muss lang sein — eine kurze Bewegung wird nicht als Wechsel erkannt.
| Von | Aktion | Zu |
|---|---|---|
| Startbildschirm | Tabelle | |
| Startbildschirm | Wischen nach rechts | Zweiter Startbildschirm |
| Tabelle | Statistik | |
| Tabelle | Startbildschirm | |
| Statistik | Motoren (Startbildschirm, wenn die Maschine keine hat) | |
| Statistik | Wischen nach rechts | Tabelle |
| Statistik | Startbildschirm | |
| Motoren | Startbildschirm | |
| Motoren | Wischen nach rechts | Statistik |
| Zweiter Startbildschirm | Startbildschirm |
HINWEIS
Ein Wischen nach rechts bedeutet nicht immer dasselbe. Auf dem Startbildschirm öffnet es den zweiten Startbildschirm. Auf jedem anderen Arbeitsbildschirm ist es der Weg zurück. Halten Sie sich an die Tabelle, nicht an die Gewohnheit.
Der zweite Startbildschirm
HINWEIS
Dieser Bildschirm wurde für ein System ohne Kornsensoren geschaffen — eine Maschine, bei der die Aussaatmenge vom Dosierer-Elektromotor gehalten wird und das Panel die wichtigsten Arbeitsorgane überwacht, es aber keine Sektionssensoren gibt, aus denen sich ein Diagramm zeichnen ließe. An einer solchen Maschine wäre der gewöhnliche Startbildschirm fast leer.
Er wird vom Startbildschirm aus mit einem Wischen nach rechts geöffnet und mit der Taste „HOME“ oder einem Wischen nach links geschlossen. Er gehört nicht zum Kreis der Taste
„HOME“.
| Aktion | Ergebnis |
|---|---|
| Öffnet das Hauptmenü | |
| Wischen nach oben oder unten über dem Mengenfeld | Ändert die Aussaatmenge, innerhalb der zulässigen Grenzen |
| Ein langer Druck auf einen Elektromotor | Öffnet das Kontextmenü dieses Motors |
| Sperrt die Überwachung der Produktausbringung und gibt sie wieder frei, mit kurzem Signalton |
WICHTIG
Das Panel wechselt nicht von selbst zu diesem Bildschirm. Auch an einer Maschine ohne Kornsensoren startet es auf dem gewöhnlichen Startbildschirm, und die Bedienperson muss das Wischen kennen.
Zwei Wege, dasselbe zu tun
Fast alles auf den Arbeitsbildschirmen lässt sich entweder mit den Tasten oder mit einer Geste ausführen. Die folgende Tabelle stellt sie einander gegenüber, damit weder eine Bedienperson, die mit den Tasten arbeitet, noch eine, die per Berührung arbeitet, raten muss.
| Bildschirm | Was es tut | Taste | Geste |
|---|---|---|---|
| Tabelle | Blättert durch die Zeilen | Wischen nach oben oder unten | |
| Tabelle | Wechselt zur vorigen oder zur nächsten Tabelle | Langes Wischen nach links oder rechts mit zwei Fingern | |
| Tabelle | Fragt, ob die Werte zurückgesetzt werden sollen | Tippen mit zwei Fingern | |
| Statistik | Blättert durch die Liste. Wird die Taste gehalten, scrollt sie einen ganzen Bildschirm auf einmal | Wischen nach oben oder unten | |
| Statistik | Ändert die Nummer des Feldes, dessen Ergebnisse angezeigt werden | Wischen nach links oder rechts mit zwei Fingern | |
| Statistik | Öffnet das Menü des Bildschirms | Tippen mit zwei Fingern | |
| Startbildschirm | Berechnet die minimale Alarmschwelle automatisch | Doppeltippen mit einem Finger | |
| Startbildschirm | Öffnet den zweiten Startbildschirm | — keine — | Wischen nach rechts |
WICHTIG
Nur eine einzige Aktion auf den Arbeitsbildschirmen hat keine Taste: das Wischen nach rechts, das den zweiten Startbildschirm öffnet. Alles andere lässt sich über die Tasten erreichen.
HINWEIS
Wie viele Tabellen es gibt, hängt von der Maschine ab. Die Tabelle der Kornzähler ist immer verfügbar. Zwei weitere — die Menge je Fläche und die Menge je Strecke — erscheinen nur in der Betriebsart „Einzelkorn“. Eine Trockendünger- und eine Flüssigdüngertabelle erscheinen nur, wenn die entsprechenden Sensoren im Profil vorhanden sind. Die Maschine im Bild des Bildschirms „Tabelle“ oben arbeitet in der Betriebsart „Einzelkorn“ und hat keine Düngersensoren, sie hat also drei Tabellen, und in der Ecke steht 1/3.
8Der Bildschirm „Tabelle“
Der Bildschirm „Tabelle“ zeigt die Messwerte jeder Sektion als Zahlen, eine Zeile je Sektion. Er beantwortet die Frage, die das Diagramm auf dem Startbildschirm nicht beantworten kann: welche Sektion genau, und um wie viel.
Öffnen Sie ihn vom Startbildschirm aus mit „HOME“. Verlassen Sie ihn mit
„BACK“.
Die drei Tabellen
Der Bildschirm enthält mehrere Tabellen. Die Ecke sagt Ihnen, auf welcher Sie sind — die Nummer und die Gesamtzahl, zwischen einem Minus- und einem Pluszeichen: Das sind die beiden Tasten, die umschalten.
Welche Tabellen Ihre Maschine hat
| Tabelle | Wird angezeigt, wenn |
|---|---|
| Kornzähler | Immer. |
| Menge je Fläche, Menge je Strecke | Nur in der Aussaat-Betriebsart „Einzelkorn“. |
| Trockendünger | Die Maschine hat Düngersensoren und die Dünger-Betriebsart ist nicht „Einzelkorn“. |
| Flüssigdünger | Die Maschine hat Flüssigdüngersensoren. |
Die Spalten
| Spalte | Bedeutung |
|---|---|
# |
Die Nummer der Sektion. |
K/m |
Körner je Meter, jetzt gemessen. |
Q.% |
Einzelkörner — der Anteil korrekt abgelegter Körner. |
Dp% |
Doppelablagen — zwei Körner dort, wo eines vorgesehen war. |
Fs% |
Fehlstellen — eine Lücke dort, wo ein Korn vorgesehen war. |
Tsd/ha bzw. K/m |
Die ausgebrachte Menge: Tausend je Hektar in der ersten Tabelle, Körner je Meter in der zweiten. |
% |
Die Abweichung dieser Sektion von der eingestellten Menge. |
Körner |
In der Zählertabelle — die Anzahl der Körner, die diese Sektion ausgebracht hat. |
HINWEIS
Lesen Sie zuerst die Abweichungsspalte. Eine Sektion, die 20 % unter den übrigen liegt, hat ein Problem, das der Mittelwert nicht zeigt — ein teilweise verstopfter Auslauf, eine verschlissene Scheibe, ein Sensor, der gereinigt werden muss.
Arbeiten mit dem Bildschirm
| Was Sie wollen | Taste | Oder Geste |
|---|---|---|
| Die nächste oder vorige Tabelle | Langes Wischen nach links oder rechts mit zwei Fingern | |
| Die Zeilen durchblättern | Wischen nach oben oder unten | |
| Die Werte zurücksetzen | Tippen mit zwei Fingern | |
| Zum Bildschirm „Statistik“ | Wischen nach links | |
| Zurück zum Startbildschirm | Wischen nach rechts |
Werte zurücksetzen
Die Zähler jedes Korn-, Trockendünger- und Flüssigdüngersensors werden auf null gesetzt. Nur die Zähler dieses Bildschirms — die Feldstatistik bleibt unberührt.
WICHTIG
Das Zurücksetzen lässt sich nicht rückgängig machen. Tun Sie es zum Beginn eines neuen Feldes oder einer neuen Saatgutpartie, nicht um den Bildschirm aufzuräumen.
Die Tabelle während der Aussaat
9Der Bildschirm „Statistik“
Der Bildschirm „Statistik“ ist der Bericht der Arbeit: wie weit Sie gefahren sind, wie viel Fläche Sie bearbeitet haben, wie viel Sie ausgesät haben und wie gleichmäßig. Er wird für jedes Feld getrennt geführt und bleibt auch nach dem Ausschalten der Stromversorgung erhalten.
Öffnen Sie ihn vom Bildschirm „Tabelle“ aus mit „HOME“, oder drücken Sie vom Startbildschirm aus zweimal
„HOME“. Verlassen Sie ihn mit
„BACK“.
Der Bericht von oben nach unten
Der Bildschirm ist eine einzige lange Liste. Blättern Sie mit UP und
DOWN — halten Sie die Taste gedrückt, und sie bewegt sich um einen ganzen Bildschirm auf einmal.
| Abschnitt | Was er enthält |
|---|---|
| Arbeit auf Feld | Gefahrene Strecke, bearbeitete Fläche, Betriebszeit, durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit sowie Beginn und Ende der Arbeit. |
| Arbeit ohne Alarmüberwachung | Der Teil derselben Arbeit, den der Monitor nicht beobachtet hat — gefahren bei ausgeschalteter oder gesperrter Überwachung. |
| Geschwindigkeitsüberwachung | Wie weit und wie lange Sie außerhalb des zulässigen Geschwindigkeitsbereichs gefahren sind. |
| Aussaat | Die Qualität der Aussaat insgesamt — siehe unten. |
| Düngung, Flüssigdünger | Dasselbe für die anderen Produkte, sofern die Maschine sie ausbringt. |
| Kornsensoren | Dieselben Werte noch einmal, aber für jede Sektion einzeln. |
Wie der Aussaatblock zu lesen ist
| Qualität | Der Anteil der Körner, die einzeln abgelegt wurden, wie beabsichtigt. Das ist die Zahl, an der die Arbeit zu beurteilen ist. |
|---|---|
| Doppel | Zwei Körner, wo eines beabsichtigt war. |
| Fehlstellen | Eine Lücke, wo ein Korn beabsichtigt war. |
| Nicht gesät | Der Anteil der Fahrt, in dem überhaupt nichts austrat. |
| Istwert / Sollwert | Was ausgebracht wurde, gegenüber dem, was eingestellt war, in Tausend je Hektar und in Körnern je Meter. Der Prozentwert ist die Abweichung. |
| Gesät / Nicht gesät / Unbekannt | Das Feld dreigeteilt in Hektar, mit einem Balken. Unbekannt ist die Fläche, die befahren wurde, während der Monitor nicht urteilen konnte — das ist kein Fehler, aber auch kein Nachweis der Arbeit. |
HINWEIS
Eine große Abweichung ist nicht immer ein Fehler der Maschine. Im Bild des Aussaatblocks oben liegt die tatsächliche Menge bei 143 % des Sollwerts. Prüfen Sie, bevor Sie etwas an der Sämaschine ändern, ob die vom Monitor erfasste Fahrgeschwindigkeit mit der tatsächlichen übereinstimmt — eine falsche Geschwindigkeit zieht jeden Mengenwert mit sich.
Sektion für Sektion
Hier zeigt sich eine ungleichmäßig arbeitende Sämaschine. Eine Sektion mit niedrigerer Qualität als die übrigen, oder ein längerer roter Teil des Balkens, weist auf diese Reihe hin: ein verstopfter Auslass, eine abgenutzte Scheibe, ein Sensor, der gereinigt werden muss.
Arbeiten mit dem Bildschirm
| Was Sie wollen | Taste | Oder Geste |
|---|---|---|
| Den Bericht blättern | Nach oben oder unten wischen | |
| Ein anderes Feld | Mit zwei Fingern nach links oder rechts wischen | |
| Das Menü des Bildschirms | Mit zwei Fingern tippen | |
| Zum Bildschirm Motoren wechseln | Nach links wischen | |
| Zurück zum Startbildschirm | Nach rechts wischen |
Das Menü des Bildschirms
| Feld wählen | Legt fest, auf welches Feld der Monitor von nun an schreibt. |
|---|---|
| Statistik | Schaltet den Bericht zwischen Kurz und Voll um. Der kurze Bericht behält die Summen, lässt aber die Details je Sektion weg. |
| Wegstrecke | Der gefahrene Weg und die bearbeitete Fläche über die gesamte Lebensdauer des Systems, angezeigt als Weg in km und Fläche in ha. Diese Summen lassen sich nicht zurücksetzen. Bei einem System ohne Geschwindigkeitssensor zeigt derselbe Menüpunkt stattdessen die aufgelaufene Betriebszeit als Stunden:Minuten:Sekunden an. |
| Auf SD-Karte sichern | Schreibt ein Feld oder alle Felder auf die Speicherkarte. |
| Zurücksetzen | Löscht die Statistik. |
WICHTIG
Die Statistik wird auch durch etwas anderes gelöscht. Das Umschalten des Aussaatmodus zwischen „Einzelkorn“ und den anderen fragt nach einer Bestätigung, und wenn Sie bestätigen, löscht es die Statistik jedes Feldes. Sichern Sie zuerst, was Sie brauchen, auf die Speicherkarte.
SIEHE AUCH
Ein Feld, dessen Statistik nicht leer ist, lässt sich nicht für eine neue Arbeit auswählen, bevor seine Daten gelöscht sind — der Monitor sagt dies und fragt nach.
10Motoren
Der Bildschirm Motoren zeigt die Dosierer-Elektromotoren der Maschine, je eine Kachel pro Motor, sowie die Fahrgassen-Aktuatoren, sofern die Maschine welche hat. Er ist der Bildschirm, auf den Sie schauen, wenn eine Reihe die Aussaat einstellt und Sie wissen wollen, ob der Motor der Grund dafür ist.
Er ist auf jeder Maschine vorhanden, deren Profil mindestens einen Elektromotor oder einen Fahrgassen-Aktuator enthält. Erreicht wird er mit „HOME“ vom Bildschirm „Statistik“ aus. Verlassen wird er mit
„BACK“.
Eine Kachel lesen
Die Farbe des Symbols zeigt den Zustand. Der Wert daneben ist die Drehzahl der angetriebenen Welle in U/min — oder, in der Betriebsart „Einzelkorn“, die vom Kornsensor dieser Reihe gemessene Kornablage in K/m.
| Symbol | Wert | Zustand |
|---|---|---|
| Motor, grün | die Zahl | Normal. Der Motor steht unter Überwachung und wird angesteuert. |
| STOP, gelb | die Zahl | Der Motor ist betriebsbereit, aber die Überwachung der Produktausbringung ist ausgeschaltet. Mit dem Motor ist nichts falsch — das System bringt einfach nichts aus. |
| Motor, rot | die Zahl | Der Motor befindet sich im Alarmzustand. Den Grund zeigt der Alarm selbst. |
| ×, rot | XXX |
Keine Verbindung zu diesem Motor. Prüfen Sie zuerst das Kabel und den Stecker. |
| ?, rot | ??? |
Der Monitor kann nicht erkennen, um welches Gerät es sich handelt: Entweder antwortet an dieser Adresse ein Gerät eines anderen Typs, oder der Controller ist in seinem Firmware-Update-Modus hängen geblieben. |
| !, umrandet | !!! |
Der Motor wurde von der Bedienperson aus der Überwachung genommen. Er wird weder angesteuert noch beobachtet. |
HINWEIS
Gelb ist kein Fehler. Ein Bildschirm voller gelber STOP-Zeichen bedeutet, dass die Überwachung der Produktausbringung ausgeschaltet ist — am Vorgewende oder von Hand vom Startbildschirm aus gesperrt. Rot ist ein Fehler; Gelb ist ein Zustand, den Sie selbst gewählt haben.
Mit dem Bildschirm arbeiten
| Was Sie wollen | Taste | Oder Geste |
|---|---|---|
| Die Einstellungen eines Motors | — | Langes Drücken auf seine Kachel |
| Zurück zum Bildschirm „Statistik“ | — | Wischen nach rechts |
| Zurück zum Startbildschirm | Wischen nach links |
SIEHE AUCH
Das lange Drücken öffnet das Kontextmenü des Motors, dessen Kachel Sie gedrückt haben. Dasselbe Menü erreichen Sie auch vom Startbildschirm aus, aber hier sehen Sie alle Motoren der Maschine auf einmal und können denjenigen auswählen, der Probleme macht.
11Kurzanleitung
Dies ist die Reihenfolge der Vorbereitung. Ihre Maschine hat womöglich nicht jeden Schritt — überspringen Sie, was sie nicht hat.
Vor dem Feld
| 1 | Kalibrieren Sie den Geschwindigkeitssensor. Alles andere — Fläche, Mengen, Abweichungen — wird aus der Geschwindigkeit berechnet. Eine falsche Geschwindigkeit macht jede andere Zahl mit falsch. „Einstellungen“ → „Sämaschinen-Parameter“ → „Geschwindigkeitskalibrierung“, auf der Ebene „Agronom“. |
|---|---|
| 2 | Kalibrieren Sie die Dosierwalzen an Drillmaschinen und an Einzelkornsägeräten, deren Düngerdosierer von einem Elektromotor angetrieben wird. Aus dem Kontextmenü jedes Dosierers oder Motors, auf der Ebene „Fahrer“, im Stand. |
| 3 | Prüfen Sie den Fahrgassenrhythmus, wenn die Maschine eine Fahrgasse anlegt: „Einstellungen“ → „Fahrgasse“. |
| 4 | Prüfen Sie die Sensorparameter — die Liste steht unten. |
| 5 | Prüfen Sie jede Sektion: Wird sie überwacht, bringt sie aus? Beides wird je Sektion am Diagramm eingestellt. |
| 6 | Wählen Sie das Feld auf dem Bildschirm „Statistik“. Für ein neues Feld setzen Sie zuerst dessen Statistik zurück. |
| 7 | Stellen Sie die Mengen ein — Saatgut, Trockendünger, Flüssigdünger. |
| 8 | Prüfen Sie die Benutzerebene. Sie muss „Fahrer“ sein. |
HINWEIS
Die Schritte 1 und 2 liegen nicht auf derselben Ebene. Die Geschwindigkeitskalibrierung liegt hinter „Sämaschinen-Parameter“, und sowohl dieser Menüpunkt als auch die Kalibrierung darunter sind „Agronom“. Die beiden Massenkalibrierungen in den Kontextmenüs der Dosierer und der Motoren sind „Fahrer“. Die übliche Reihenfolge ist daher: Ebene auf „Agronom“ anheben, Schritt 1 ausführen, zurück auf „Fahrer“ und den Rest erledigen.
WICHTIG
Schritt 8 ist der, der einen Tag ruiniert. Ab der Ebene „Agronom“ aufwärts unterdrückt das Panel jeden Alarm bis auf einen. Ein verstopftes Saatrohr wird nicht gemeldet. Der eine Alarm, der noch durchkommt, ist die Warnung vor genau diesem Umstand — „Benutzer ist Agronom! Alarme nicht sichtbar!“ — und sie erscheint einmal, wenn die Aussaat auf dieser Ebene beginnt, nicht wiederholt.
Der Wechsel zurück auf „Fahrer“ löscht die Aufzeichnung des Panels darüber, was es bereits gezeigt hat, sodass unterdrückte Alarme erneut ausgelöst werden. Prüfen Sie die Ebene vor jedem Start, nicht einmal je Saison.
Zu prüfende Sensorparameter, nach Sensorart
- Geschwindigkeitssensor — „Min. Geschwindigkeit, km/h“, „Max. Geschwindigkeit, km/h“
- Dosierersensor — „Periode,s“, für jeden Sensor
- Gebläsesensor — „Minimum, U/min“, „Maximum, U/min“, für jeden Sensor
- Drucksensor — „Minimum,Pa“, „Maximum,Pa“, für jeden Sensor
- Flüssigdüngerpumpe — „Impulse je Liter“, „Maximaler Druck, Bar“
- Korn- und Trockendüngersensoren — „Fraktion“, „Korrektur“, „Neuberechnung, m“ oder „Neuberechnung, Sek“. In der Betriebsart „Einzelkorn“ oder „Hybrid“ zusätzlich „Mengenfehler, %“
- Flüssigdüngersensoren — „Mengenfehler, %“ und, ohne Pumpe im Profil, „Impulse je Liter“. Durchflussmesser Wilger: rot 8900, grün 15500, blau 3400 Impulse je Liter.
- Elektromotoren, Betriebsart „Einzelkorn“ — „Löcher in Scheibe“, für einen beliebigen Motor der Gruppe
- Elektromotoren, Dosierung nach Masse — prüfen Sie für jeden Motor „Masse, g“ geteilt durch „Umdrehungen“ gegen die Angaben der Dosierwalze. Die Massenkalibrierung trägt beide Werte ein; siehe „Kalibrierung“ im Kapitel „Sensoreinstellungen“.
SIEHE AUCH
Die meisten Parameter werden je Sensor eingestellt. Ausnahmen sind die Gruppen der Korn-, Trockendünger- und Flüssigdüngersensoren sowie beide Motorgruppen — dort sind die meisten Parameter für die ganze Gruppe gemeinsam, außer der Sensorüberwachung und der Produktausbringung, die je Sensor bleiben.
Die vier Zustände einer Sektion
Am Diagramm zeigt jede Sektion zwei voneinander unabhängige Dinge: ob der Monitor sie überwacht und ob die Maschine durch sie ausbringt.
| Überwachung | Ausbringung | Was es bedeutet |
|---|---|---|
| aus | ein | Es wird gesät, aber niemand prüft diese Reihe. |
| aus | aus | Die Sektion ist ganz aus der Arbeit genommen. |
| ein | aus | Fahrgasse: Die Reihe sät absichtlich nicht, und der Monitor weiß es. |
| ein | ein | Normale Arbeit. |
SIEHE AUCH
In der Fahrgasse werden die Sektionen üblicherweise von den Aktuatoren oder den Motoren selbst geschaltet, und die Einstellung Produktausbringung wird dabei nicht beachtet.
Losfahren
- Bringen Sie das Anbaugerät in die Arbeitsstellung.
- Einzelkornsägeräte: Füllen Sie die Dosierscheiben — Hauptmenü, „Scheiben mit Korn füllen“. Ohne das bleiben die ersten Meter jeder Reihe leer.
- Drillmaschinen: Nichts zu starten. Die Dosiermotoren stehen im automatischen Mengenmodus und beginnen von selbst zu drehen, sobald die Überwachung der Ausbringung beginnt — also in dem Moment, in dem Sie losfahren. Fahren Sie trotzdem zügig an: Die Zellen der Dosierwalze müssen sich füllen, bevor die ersten Meter mit der Sollmenge gesät werden.
- Fahren Sie los.
WARNUNG
Die Schritte 2 und 3 setzen Maschinenteile in Bewegung, während die Maschine steht. Stellen Sie vor dem Füllen der Scheiben oder dem Starten der Motoren sicher, dass sich niemand in der Nähe der Dosiereinrichtungen, der Dosierwellen oder des Gebläses aufhält.
| Ein kurzer Signalton | Die Überwachung der Produktausbringung hat begonnen. Ab jetzt wird die Maschine beobachtet. |
|---|---|
| Drei kurze Signaltöne | Die Überwachung hat aufgehört. |
| Drei kurze Signaltöne alle 5 Sekunden während der Fahrt | Sie fahren mit von Hand gesperrter Ausbringung oder mit dem Gerät in Transportstellung. Es wird nichts überwacht. |
WICHTIG
Wann die Überwachung tatsächlich beginnt. Die Handsperre muss in jedem Fall aus sein. Dann gilt: Ist ein Arbeitsstellungssensor verbaut und eingeschaltet, beginnt die Überwachung, sobald Sie mit abgesenktem Gerät fahren. Gibt es keinen solchen Sensor, beginnt sie, sobald Sie fahren. Die Alarme selbst setzen einige Sekunden später ein — die Verzögerung ist „Einstellungen“ → „Alarmverzögerung“, 2 bis 20 Sekunden.
Automatische Alarmschwelle
An Drillmaschinen in der Betriebsart „Durchfluss“ oder „Hybrid“ sollten Sie die Alarmschwelle nicht raten, sondern das Panel sie selbst finden lassen: „BACK“ gedrückt halten auf dem Startbildschirm, bevor Sie losfahren. Ein Doppeltippen auf den Bildschirm bewirkt dasselbe.
Die Zahlen an den Diagrammen werden durch ein blinkendes AUTO ersetzt, bis die Maschine weit genug gefahren ist, um zu messen.
Während der Arbeit
Achten Sie auf vier Dinge: die Geschwindigkeit im Vergleich zum Traktor, Gebläse und Druck innerhalb ihres Bereichs, die tatsächliche Menge gegen den Sollwert, und dass kein Sensor Alarm meldet.
| Bildschirm „Tabelle“ | Wie es jeder Sektion gerade geht. |
|---|---|
| Bildschirm „Statistik“ | Wie das ganze Feld gelaufen ist. |
WICHTIG
Die Statistik wird alle fünf Minuten und beim Anhalten geschrieben. Schalten Sie das Panel erst aus, wenn Sie stehen — sonst geht das letzte Stück verloren.
Wenn der Geschwindigkeitssensor ausfällt
WARNUNG
Bei eingeschalteter Geschwindigkeitssimulation treibt das Panel Dosiermotoren und Pumpe an, als führe die Maschine. Schalten Sie die Simulation aus, bevor Sie die Kabine verlassen.
Schalten Sie in den Sensoreinstellungen die Geschwindigkeitssimulation ein und fahren Sie mit der simulierten Geschwindigkeit. In diesem Zustand steuern Sie die Ausbringung von Hand: über die Handsperre, geschaltet mit einem langen Druck auf „HOME“ auf dem Startbildschirm. Solange sie aktiv ist, erscheint das Handsymbol am rechten Rand und die Geschwindigkeit steht auf null.
12Scheiben mit Saatgut befüllen
HINWEIS
Dieser Abschnitt gilt nur für Einzelkornsägeräte, die mit Dosierer-Elektromotoren ausgestattet sind und in der Betriebsart „Einzelkorn“ laufen. Enthält das Profil keine Elektromotoren, oder ist eine andere Betriebsart gewählt, wird der unten beschriebene Menüpunkt überhaupt nicht angezeigt.
Warum die Scheiben befüllt werden müssen
Werden die Dosierscheiben von Elektromotoren angetrieben, stehen sie leer, bis die Motoren eingeschaltet werden. Fährt die Maschine mit leeren Scheiben los, wird in den ersten Metern jeder Reihe nichts ausgesät: Die Scheibe muss erst Saatgut aufnehmen und bis zur Ablagestelle mitnehmen.
Das Füllen dreht die Scheiben, während die Maschine steht, damit die Aussaat schon ab dem ersten Meter beginnt.
Den Vorgang ausführen
WARNUNG
Die Scheiben drehen sich, während die Maschine steht. Stellen Sie vor dem Start dieses Vorgangs sicher, dass sich niemand in der Nähe der Dosiereinrichtungen, der Dosierwellen oder des Antriebs aufhält. Jede Scheibe der Maschine setzt sich gleichzeitig in Bewegung und dreht sich bis zu etwa zwanzig Sekunden lang weiter. Aus der Kabine sind die Dosiereinrichtungen nicht zu sehen.
- Drücken Sie auf dem Startbildschirm die Taste
„MENU“.
- Wählen Sie den Punkt „Scheiben mit Korn füllen“ und drücken Sie die Taste
„MENU“.
- Das Panel bittet um Bestätigung. Berühren Sie
Jaauf dem Bildschirm.Nein, oder die Taste„BACK“, bricht ab.
HINWEIS
Der Menüpunkt wird nur angezeigt, während die Maschine steht. Während der Fahrt ist er ausgeblendet.
Was das Panel tut
Das Panel übernimmt die Dosierer-Elektromotoren in die eigene Steuerung und dreht jede Scheibe mit 4 U/min der angetriebenen Welle, bis der zu diesem Motor gehörende Kornsensor das erste Korn registriert.
Wird innerhalb von 1,25 Umdrehungen der Welle — etwa 19 Sekunden — kein Korn registriert, wird dieser Motor gestoppt und als fehlgeschlagen markiert. Ein Motor, der sich bereits im Alarmzustand befindet, wird sofort als fehlgeschlagen markiert, ohne zu warten.
Bis zu acht Motoren laufen gleichzeitig. Bei einer Maschine mit mehr Motoren warten die übrigen, bis sie an der Reihe sind.
Den Bildschirm lesen
Jeder Dosierer-Elektromotor wird als nummerierte Kachel am oberen Bildschirmrand angezeigt. Die Farbe der Kachel ist sein Zustand.
| Kachel | Zustand |
|---|---|
| Dunkelgrau | Der Motor wartet, bis er an der Reihe ist. Es laufen nur acht Motoren gleichzeitig. |
| Gelb | Der Motor läuft, die Scheibe dreht sich. |
| Grün | Fertig: Der Kornsensor hat ein Korn registriert, die Scheibe ist gefüllt. |
| Dunkelrot | Fehlgeschlagen. Die Scheibe konnte nicht gefüllt werden. Die Buchstaben unter der Nummer sagen, warum — siehe unten. |
Buchstaben auf einer fehlgeschlagenen Kachel
Die Farbe des Buchstabens ist ebenso wichtig wie der Buchstabe selbst: Rot bedeutet eine Störung, Weiß bedeutet aus der Überwachung genommen.
| Buchstabe | Bedeutung |
|---|---|
m rot |
Während des Vorgangs wurde eine Störung des Dosierer-Elektromotors festgestellt. |
m weiß |
Der Motor ist aus der Überwachung genommen und kann den Vorgang nicht ausführen. |
k rot |
Der Kornsensor hat während der Drehung der Scheibe überhaupt kein Korn registriert. |
s rot |
Während des Vorgangs wurde eine Störung des Kornsensors festgestellt. |
s weiß |
Der Kornsensor ist aus der Überwachung genommen. |
SIEHE AUCH
Ist der Kornsensor aus der Überwachung genommen, kann das Panel nicht prüfen, ob die Scheibe gefüllt wurde. Ein intakter Motor dreht die Scheibe trotzdem noch etwa eineinviertel Umdrehungen lang, sodass die Scheibe in der Praxis tatsächlich gefüllt wird — das Panel meldet diesen Motor dann aber als fehlgeschlagen, weil es nie ein Korn gesehen hat.
Beenden und Abbrechen
Sobald jeder Motor fertig ist, gibt das Panel drei kurze Signaltöne und zeigt „Vorgang beendet.“; die Schaltfläche wechselt zu Schließen. Berühren Sie sie, oder drücken Sie die Taste „BACK“, um zum Startbildschirm zurückzukehren.
Um den Vorgang vor seinem Ende zu stoppen, berühren Sie Abbrechen oder drücken Sie die Taste „BACK“ — die Motoren stoppen sofort, und das Panel übergibt deren Steuerung zurück an die Aussaatsteuerung.
13Fahrgassenrhythmus
Was Sie einstellen
Eine Fahrgasse ist die Spur, in der später die Spritze fährt. Sie legen sie jetzt, bei der Aussaat, an, indem Sie auf bestimmten Durchgängen eine oder zwei Sektionen abschalten, sodass dort, wo später die Räder fahren, nichts ausgesät wird.
Welche Durchgänge das sind, hängt von der Arbeitsbreite Ihrer Sämaschine im Verhältnis zur Arbeitsbreite der Spritze ab. Dieses Muster, das sich über das ganze Feld wiederholt, ist der Rhythmus.
Beispiel. Eine 6-Meter-Sämaschine und eine 18-Meter-Spritze: Jeder dritte Durchgang muss die Fahrgasse tragen, der Rhythmus ist also drei Durchgänge lang, und das Abschalten geschieht auf einer von ihnen. Das Panel zählt die Durchgänge für Sie und schaltet die Sektionen auf der richtigen ab.
WICHTIG
Stimmt der Rhythmus nicht, sieht das Feld perfekt aus — bis die Spritze kommt und keine Fahrgasse hat, in der sie fahren kann. Prüfen Sie die Anzahl der Durchgänge gegen die Spritze, nicht gegen die Sämaschine.
Was das Panel zulässt
| Gespeicherte Rhythmen | Drei. Jeweils einer ist aktiv. Bewahren Sie die Muster der Maschinen, mit denen Sie arbeiten, und wechseln Sie zwischen ihnen, statt jedes Mal neu einzurichten. |
|---|---|
| Aktuatoren in einem Rhythmus | Vier. |
| Abschalt-Durchgänge je Aktuator | Vier. Ein Aktuator kann auf bis zu vier verschiedenen Durchgängen desselben Rhythmus abschalten. |
| Durchgänge in einem Rhythmus | Mindestens einer. |
Einrichtung
| 1 | MENU → Einstellungen → Fahrgasse. Stellen Sie den Punkt Fahrgasse auf Ja. |
|---|---|
| 2 | Öffnen Sie Fahrgassenrhythmus. |
| 3 | Wählen Sie die Rhythmusnummer mit |
| 4 | Stellen Sie die Anzahl der Durchgänge im Rhythmus ein. |
| 5 | Fügen Sie einen Aktuator hinzu: Wählen Sie seine Nummer, dann den Durchgang, auf dem er den Durchfluss abschalten muss. |
| 6 | Fügen Sie bei Bedarf weitere Abschalt-Durchgänge für denselben Aktuator hinzu — bis zu vier. |
| 7 |
Wie ein fertiger Rhythmus aussieht
Die beiden folgenden Bilder wurden an einer Maschine mit folgender Ausstattung aufgenommen: achtundvierzig Kornsensoren, vier Düngersensoren, zwei Fahrgassen-Aktuatoren, Spuranzeiger und ein Arbeitsstellungssensor, mit einem Rhythmus von drei Durchgängen, in dem Aktuator 1 auf Durchgang 1 abschaltet.
WICHTIG
Das Uhrfeld zeigt auf diesen Bildern 0:00 in Blau. Das ist der Prüfstand, nicht die Maschine: Das Panel, mit dem diese Bilder aufgenommen wurden, läuft mit einer Demo-Lizenz, und solange eine Demo aktiv ist, wechselt dieses Feld zwischen der verbleibenden Zeit, dem Wort DEMO und einer Leeranzeige, anstatt die Tageszeit zu zeigen. Auf einem ausgelieferten Panel zeigt dasselbe Feld die Uhr.
HINWEIS
Der rote Buchstabenkasten unten rechts auf dem Bild des Startbildschirms ist die allgemeine Aktuatorstörungsanzeige. Die beiden Fahrgassen-Aktuatoren sind im Profil des Prüfstands benannt, aber nicht tatsächlich daran verbaut, sodass das Panel sie als gestört meldet. An einer echten Maschine mit angeschlossenen Aktuatoren wird dieser Kasten überhaupt nicht angezeigt.
Wechsel zum nächsten Durchgang
Die Durchgangs-Nummer kann sich von selbst ändern, oder Sie können sie von Hand ändern. Das Menü wird durch kurzes Drücken von „BACK“ auf dem Startbildschirm geöffnet.
Automatisch
Das Panel kann den Durchgang nur automatisch wechseln, wenn es etwas hat, das ihm meldet, dass ein Durchgang beendet ist:
| Spuranzeiger im Profil | Mindestens ein Spuranzeigersensor muss überwacht sein und antworten. Der Wechsel der Spuranzeigerstellung beendet den Durchgang. |
|---|---|
| Keine Spuranzeiger | Der Arbeitsstellungssensor muss überwacht sein und antworten. Das Ausheben des Geräts aus der Arbeit beendet den Durchgang. |
| Weder noch | Automatisches Umschalten ist nicht möglich. Das Menü bietet dann nur Nächster Durchgang, von Hand. |
Darüber hinaus muss der Parameter Automatische Umschaltung auf Ja gesetzt sein, und die Maschine muss tatsächlich ausgebracht und dann angehalten haben. Alles davon zusammen — sonst bleibt der Durchgang, wo er ist.
HINWEIS
Wenn der Durchgang am Vorgewende nicht weiterschaltet, prüfen Sie in dieser Reihenfolge: Ist die automatische Umschaltung eingeschaltet; ist der Spuranzeiger- oder der Arbeitsstellungssensor überwacht; antwortet er. Das Erste ist eine Einstellung, die anderen beiden betreffen die Maschine.
Von Hand
Wählen Sie Nächster Durchgang im selben Menü und drücken Sie MENU. Tun Sie dies bei jeder Wende, und prüfen Sie die Anzeige auf dem Startbildschirm, bevor Sie die Fahrt beginnen — die obere Zahl ist der aktuelle Durchgang, die untere die Gesamtzahl.
14Alarme und Fehlercodes
Dieses Kapitel führt jeden Alarm auf, den der Hectare ONE anzeigen kann, nennt seine Ursache und die nötigen Maßnahmen. Die Alarme sind nach dem Gerät gruppiert, das sie auslöst. Der Text in der linken Spalte steht genau so auf dem Bildschirm — suchen Sie nach den Wörtern, die Sie sehen, nicht nach einer Beschreibung davon.
Wann das Panel einen Alarm auslöst
Eine Störung wird nicht in dem Moment gemeldet, in dem sie auftritt. Das Panel wartet: Die Bedingung muss ununterbrochen für die in „Alarmverzögerung“ eingestellte Zeit bestehen, bevor das Alarmfenster erscheint.
| Einstellung | Wert |
|---|---|
| Wo eingestellt | Menü „Einstellungen“ des Startbildschirms, Punkt „Alarmverzögerung“. Verfügbar für die Zugriffsebene Fahrer. |
| Bereich | 2 bis 20 Sekunden, in Schritten von 1 Sekunde. |
| Standard | 3 Sekunden. Ein Wert außerhalb des zulässigen Bereichs wird automatisch auf den Standardwert zurückgesetzt. |
HINWEIS
Warum das wichtig ist. Eine kurze Alarmverzögerung lässt das Panel schnell reagieren, macht es aber auch empfindlich für kurze Störungen — einen einzelnen Stoß, eine kurze Unterbrechung im Kornfluss. Eine lange Verzögerung ergibt einen ruhigen Bildschirm, lässt aber eine echte Störung bis zu zwanzig Sekunden lang unbemerkt bestehen, bevor Sie davon erfahren. Wenn das System auf einem unebenen Feld zu häufig Alarm gibt, erhöhen Sie zuerst die Verzögerung, bevor Sie die Sensoreinstellungen ändern.
Zwei Fälle verhalten sich anders:
- Der Verbindungsverlust wird in Abfrageversuchen gezählt, nicht in Sekunden. Der Alarm erscheint nach drei aufeinanderfolgenden fehlgeschlagenen Abfragen des Geräts.
- Unmittelbar nach der Einrichtung eines Sensors werden dessen Alarme für eine kurze Sperrzeit überhaupt nicht verarbeitet. Das verhindert eine Flut von Alarmen, während ein Gerät konfiguriert wird.
So sind die Tabellen zu lesen
- Alarmtext — die auf dem Bildschirm angezeigte Meldung, wortgetreu zitiert. Belegt die Meldung auf dem Panel zwei Zeilen, so steht sie hier ebenfalls in zwei Zeilen.
- Beschreibung und Abhilfe — die Ursache der Meldung und die Abfolge der Maßnahmen der Bedienperson.
- Das rote Band oben im Fenster zeigt
ALARM!bei jedem Alarm, ganz gleich, welche Störung vorliegt. Das ist der Titel des Fensters, nicht die Störung. Die Störung steht im Text darunter. - Zwei Wege, es zu schließen. Berühren Sie die rote Taste Schließen im Fenster, oder drücken Sie
HOME, die leuchtet, solange das Fenster offen ist; die übrigen sechs Tasten sind dunkel. Eine Berührung oder ein Druck schließt einen Alarm, und der nächste in der Warteschlange erscheint. Ein langer Druck auf HOME schließt alle offenen Fenster auf einmal und kehrt zum Startbildschirm zurück. Die Alarme des Panels selbst tragen in ihrem Text die Zeile „HOME - Meldung schließen“; die Alarme der Sensoren nicht.
WICHTIG
Die Kontaktdaten des technischen Supports stehen auf der Rückseite dieser Anleitung.
Beliebiges Gerät: Verbindung und Gerätetyp
| Alarmtext | Beschreibung und Abhilfe |
|---|---|
| Verbindung weg | Das Panel hat vom Gerät bei drei aufeinanderfolgenden Abfragen keine Antwort erhalten. Das gilt gleichermaßen für Sensoren, Aktuatoren, Controller und das Eingangsmodul. • Prüfen Sie, ob das Gerät an das Netz angeschlossen ist. • Prüfen Sie die Stromversorgung. Sie muss den im Gerätepass angegebenen Parametern entsprechen. • Prüfen Sie das Kabel und den Steckverbinder des Geräts. |
| Falscher Gerätetyp! | An der Adresse eines Geräts eines bestimmten Typs wurde ein Gerät eines anderen Typs erkannt. Ursache kann eine falsche Einstellung des Systemprofils oder die Konfiguration des Geräts selbst sein. • Wenden Sie sich zur Lösung dieses Problems an den technischen Support. |
Drehzahl: Gebläse und Dosierwelle
| Alarmtext | Beschreibung und Abhilfe |
|---|---|
| Drehzahl zu niedrig oder Drehzahl zu hoch | Die Drehzahl des Gebläses oder der Dosierwelle liegt unter oder über der zulässigen. Dieselben zwei Meldungen werden für beide Geräte verwendet — der Name des Geräts im Alarmfenster sagt Ihnen, um welches es sich handelt. • Prüfen Sie das überwachte Bauteil. • Prüfen Sie die Sensoreinstellungen. • Prüfen Sie, ob der Sensor betriebsbereit ist. • Prüfen Sie beim Dosierwellensensor, ob die auf dem Panel angezeigte Fahrgeschwindigkeit der tatsächlichen entspricht. • Führen Sie beim Dosierwellensensor die Kalibrierung durch. |
| Kein Lauf | Die Dosierwelle dreht sich nicht. Wird nur vom Dosierwellensensor ausgelöst. • Prüfen Sie das überwachte Bauteil. • Prüfen Sie die Sensoreinstellungen. • Prüfen Sie, ob der Sensor betriebsbereit ist. |
Behälter
| Alarmtext | Beschreibung und Abhilfe |
|---|---|
| Behälter leer | Der Füllstand des Saatguts im Behälter ist sehr niedrig. Nachfüllen ist erforderlich. • Prüfen Sie die Füllung des Behälters. • Liegt der Füllstand des Saatguts über der Einbauhöhe des Sensors, prüfen Sie, ob der Sensor betriebsbereit ist. |
Drucksensor
| Alarmtext | Beschreibung und Abhilfe |
|---|---|
| Druck hoch | Der Absolutwert des gemessenen Drucks (Überdruck oder Unterdruck) ist größer als der zulässige. • Verringern Sie die Drehzahl des Gebläses oder der Turbine. • Prüfen Sie die Stellung der Regelklappe der Luftansaugung (falls vorhanden). • Prüfen Sie, ob der Anschluss zum Drucksensor (der Schlauch) korrekt ist und die Druckmessleitung frei von Verstopfungen ist. |
| Niedriger Druck | Der Absolutwert des gemessenen Drucks (Überdruck oder Unterdruck) ist kleiner als der zulässige. • Erhöhen Sie die Drehzahl des Gebläses oder der Turbine. • Prüfen Sie den Luftkanal auf Undichtigkeiten. • Prüfen Sie die Stellung der Regelklappe der Luftansaugung (falls vorhanden). • Prüfen Sie, ob der Anschluss zum Drucksensor (der Schlauch) korrekt ist und die Druckmessleitung frei von Verstopfungen ist. |
Überwachung der Ausbringmenge
| Alarmtext | Beschreibung und Abhilfe |
|---|---|
| Nicht überwacht! Saatmenge prüfen | Die Ausbringmenge des Produkts über der eingestellten Anzahl von Sektionssensoren liegt unter dem Mindestwert, der erforderlich ist, damit die Überwachung der Produktausbringung beginnt. • Prüfen Sie, ob die auf dem Panel angezeigte Fahrgeschwindigkeit der tatsächlichen entspricht. • Prüfen Sie die eingestellte Menge oder die minimale Alarm-Ausbringmenge, je nach Überwachungsmodus der Sektionsgruppe. • Prüfen Sie den Wert des Parameters „Fraktion“ in den Einstellungen des Kornsensors oder des Trockendüngersensors. Der Wert muss möglicherweise verringert werden. • Prüfen Sie den Wert des Parameters „Impulse je Liter“ in den Einstellungen des Flüssigdüngersensors. Der Wert muss möglicherweise verringert werden. • Prüfen Sie, ob eine ausreichende Menge der Produkte in den Behältern oder im Tank vorhanden ist. • Prüfen Sie die Betriebsbereitschaft und die Einstellparameter der Dosiereinrichtung. |
| Unter Sollmenge | Der Sektions-Kornsensor, der Trockendüngersensor oder der Flüssigdüngersensor hat während des Betriebs eine unzureichende Ausbringmenge des Produkts festgestellt. • Prüfen Sie, ob eine ausreichende Menge des Produkts in den Behältern oder im Tank vorhanden ist. • Prüfen Sie, ob die auf dem Panel angezeigte Fahrgeschwindigkeit der tatsächlichen entspricht. • Prüfen Sie den Wert des Parameters „Fraktion“ in den Einstellungen des Kornsensors oder des Trockendüngersensors. Der Wert muss möglicherweise verringert werden. • Prüfen Sie anhand des Statuswerts auf dem Bildschirm „Information“, ob der Kornsensor betriebsbereit ist. • Prüfen Sie den Wert des Parameters „Impulse je Liter“ in den Einstellungen des Flüssigdüngersensors. Der Wert muss möglicherweise verringert werden. • Prüfen Sie die Betriebsbereitschaft und die Einstellparameter der Dosiereinrichtung. |
| Über Sollmenge | Der Sektions-Kornsensor, der Trockendüngersensor oder der Flüssigdüngersensor hat während des Betriebs eine übermäßige Ausbringmenge des Produkts festgestellt. • Prüfen Sie, ob die auf dem Panel angezeigte Fahrgeschwindigkeit der tatsächlichen entspricht. • Prüfen Sie den Wert des Parameters „Fraktion“ in den Einstellungen des Kornsensors oder des Trockendüngersensors. Der Wert muss möglicherweise erhöht werden. • Prüfen Sie anhand des Statuswerts auf dem Bildschirm „Information“, ob der Kornsensor betriebsbereit ist. • Prüfen Sie den Wert des Parameters „Impulse je Liter“ in den Einstellungen des Flüssigdüngersensors. Der Wert muss möglicherweise erhöht werden. • Prüfen Sie die Betriebsbereitschaft und die Einstellparameter der Dosiereinrichtung. |
Aussaatqualität: Doppel und Fehlstellen
| Alarmtext | Beschreibung und Abhilfe |
|---|---|
| Hoher % Doppel | Der festgestellte Anteil der Doppel ist höher als der eingestellte. • Prüfen Sie, ob die auf dem Panel angezeigte Fahrgeschwindigkeit der tatsächlichen entspricht. • Prüfen Sie den Wert des Parameters „Doppelfehler,%“ in den Einstellungen des Kornsensors. • Prüfen Sie den Wert des Parameters „Fraktion“ in den Einstellungen des Kornsensors. Der Wert muss möglicherweise erhöht werden. • Prüfen Sie anhand des Statuswerts auf dem Bildschirm „Information“, ob der Sensor betriebsbereit ist. • Prüfen Sie die Betriebsbereitschaft und die Einstellparameter der Dosiereinrichtung. |
| Hoher % Fehlstellen | Der festgestellte Anteil der Fehlstellen ist höher als der eingestellte. • Prüfen Sie, ob die auf dem Panel angezeigte Fahrgeschwindigkeit der tatsächlichen entspricht. • Prüfen Sie den Wert des Parameters „Fehlstellenfehler, %“ in den Einstellungen des Kornsensors. • Prüfen Sie, ob eine ausreichende Menge Saatgut in den Behältern vorhanden ist. • Prüfen Sie den Wert des Parameters „Fraktion“ in den Einstellungen des Kornsensors. Der Wert muss möglicherweise verringert werden. • Prüfen Sie anhand des Statuswerts auf dem Bildschirm „Information“, ob der Sensor betriebsbereit ist. • Prüfen Sie die Betriebsbereitschaft und die Einstellparameter der Dosiereinrichtung. |
Fahrgasse
| Alarmtext | Beschreibung und Abhilfe |
|---|---|
| Blockiert | Der Fahrgassen-Aktuator ist blockiert. • Prüfen Sie, ob die Klappenstellungssensoren des Aktuators betriebsbereit sind. • Prüfen Sie, ob der Mechanismus des Fahrgassen-Aktuators betriebsbereit ist. |
| Undefinierter Zustand | Beide Klappenstellungssensoren wurden gleichzeitig ausgelöst, was bei einer betriebsbereiten Installation nicht vorkommen kann. • Prüfen Sie, ob die Klappenstellungssensoren betriebsbereit sind. |
| Saat in Fahrgasse | Der Kornsensor, der Trockendüngersensor oder der Flüssigdüngersensor hat im Fahrgassen-Überwachungsmodus eine unzulässig hohe Ausbringmenge des Produkts festgestellt. Beim Kornsensor oder Trockendüngersensor: • Prüfen Sie den Parameter „Zulässige Saat in Fahrgasse,%“ in den Einstellungen der Sektionssensorgruppe. Der Wert muss möglicherweise erhöht werden. • Prüfen Sie, ob die Dosiereinrichtung und der Durchflussabschalter betriebsbereit sind. • Prüfen Sie den Wert des Parameters „Fraktion“ in den Einstellungen der Sektionsgruppe des alarmierenden Sensors. Der Wert muss möglicherweise erhöht werden. • Prüfen Sie anhand des Statuswerts auf dem Bildschirm „Information“, ob der Sensor betriebsbereit ist. Beim Flüssigdüngersensor: • Prüfen Sie den Parameter „Zulässiger Verlust in Fahrgasse,%“ in den Einstellungen der Sektionssensorgruppe. Der Wert muss möglicherweise erhöht werden. • Prüfen Sie, ob die Dosiereinrichtung und der Durchflussabschalter betriebsbereit sind. |
Zustand der Korn- und Düngersensoren
| Alarmtext | Beschreibung und Abhilfe |
|---|---|
| Verstopft | Der Kornsensor oder der Trockendüngersensor hat eine Verstopfung des optischen Kanals festgestellt. • Beseitigen Sie die Verstopfung. • Prüfen Sie, ob sich kein Staub angesammelt hat. • Prüfen Sie die Stromversorgung. Sie muss den im Gerätepass angegebenen Parametern entsprechen. |
| Fremdlicht | Der Kornsensor oder der Düngersensor hat eine extrem hohe Beleuchtungsstärke im optischen Kanal festgestellt. • Verhindern Sie, dass direktes Sonnenlicht in den optischen Kanal des Sensors gelangt. |
| Defekt | Der Kornsensor oder der Trockendüngersensor hat eine Störung festgestellt. Ein Austausch kann erforderlich sein. • Prüfen Sie die Stromversorgung. Sie muss den im Gerätepass angegebenen Parametern entsprechen. |
| Alte Firmware! F&D falsch! | Es wurde ein Kornsensor mit veralteter Firmware festgestellt. Der Sensor arbeitet, aber die Berechnung von Fehlstellen und Doppeln ist nicht verlässlich. • Wenden Sie sich an den technischen Support, um die Firmware im Gerät zu aktualisieren. |
Bordsystem des Traktors
HINWEIS
Alle Bordsensoren des Traktors teilen sich einen Alarmtext — ALARM. Der über dem Text im Alarmfenster angezeigte Name des Sensors sagt Ihnen, welcher ausgelöst wurde.
| Alarmtext | Beschreibung und Abhilfe |
|---|---|
| Öldruck-Störung ALARM | Der Öldrucksensor wurde ausgelöst. • Prüfen Sie, ob der Öldrucksensor betriebsbereit ist. • Prüfen Sie das Aktivierungssignal in den Einstellungen des Öldrucksensors. • Prüfen Sie, ob die Überwachung des Zündschlüsselstellungssensors eingeschaltet ist, sofern dieser im Profil vorhanden ist. • Prüfen Sie, ob der Zündschlüsselstellungssensor betriebsbereit ist, sofern er im Profil vorhanden ist. |
| Batterie lädt nicht ALARM | Das Fehlen der Batterieladung wurde festgestellt. • Prüfen Sie, ob der Batterieladesensor betriebsbereit ist. • Prüfen Sie das Aktivierungssignal in den Einstellungen des Batterieladesensors. • Prüfen Sie, ob die Überwachung des Zündschlüsselstellungssensors eingeschaltet ist, sofern dieser im Profil vorhanden ist. • Prüfen Sie, ob der Zündschlüsselstellungssensor betriebsbereit ist, sofern er im Profil vorhanden ist. |
| Wenig Kraftstoff ALARM | Es wurde festgestellt, dass im Tank wenig Kraftstoff verbleibt. • Prüfen Sie, ob dieser Sensor betriebsbereit ist. • Prüfen Sie das Aktivierungssignal in den Einstellungen des Kraftstoffstandsensors. • Prüfen Sie die Verzögerung des Aktivierungssignals in den Einstellungen des Kraftstoffstandsensors. Der Standardwert ist 15 Sekunden. |
| Luftfilter ALARM | Es wurde festgestellt, dass der Luftfilter verstopft ist. • Prüfen Sie, ob dieser Sensor betriebsbereit ist. • Prüfen Sie das Aktivierungssignal in den Einstellungen dieses Sensors. • Prüfen Sie die Verzögerung des Aktivierungssignals in den Einstellungen des Luftfiltersensors. Der Standardwert ist 5 Sekunden. |
Produktdosierung nach Masse
HINWEIS
Diese Alarme werden vom System als Ganzem ausgelöst, nicht von einem einzelnen Gerät, und bestehen getrennt für jedes der vier Produkte: Die Zahl in der Meldung ist die Nummer des Produkts.
| Alarmtext | Beschreibung und Abhilfe |
|---|---|
| Menge Produkt 1 zu gering! oder Menge Produkt 1 zu hoch! (ebenso Produkt 2, 3 und 4) | Beim Dosierer-Elektromotor: • Prüfen Sie die geltenden Drehzahlgrenzen auf dem Bildschirm „Information“ des Geschwindigkeitssensors. • Prüfen Sie die Sollmenge des Produkts. • Prüfen Sie die Dosiereinrichtung. • Prüfen Sie die Einstellungen des Elektromotors, der die Dosierwelle antreibt. • Prüfen Sie, ob der Drehzahlsensor des Elektromotors betriebsbereit ist. • Liegt die Arbeitslast des Elektromotors unter 20 % oder über 80 %, versuchen Sie, die eingebaute Dosierwalze durch eine andere Größe zu ersetzen (eine größere, wenn die Dosierung zu gering ist, eine kleinere, wenn sie zu hoch ist). • Führen Sie die Kalibrierung der Dosierwalze durch. Beim Dosierwellensensor mit eingeschalteter Massenüberwachung des Saatguts: • Prüfen Sie die Sollmenge des Produkts. • Prüfen Sie die Dosiereinrichtung. • Prüfen Sie die Einstellungen des Drehzahlsensors der Dosierwelle. • Prüfen Sie, ob der Dosierwellensensor betriebsbereit ist. • Führen Sie die Kalibrierung der Dosierwalze durch. |
| Produktdosierung nicht möglich! Menge und Kalibrierung prüfen! | Das System hat festgestellt, dass die Ausbringung des Produkts nach Masse gemäß den aktuellen Einstellungen und der Sollmenge nicht möglich ist. • Prüfen Sie die Sollmenge des Produkts. • Prüfen Sie die Parameter „Min. Geschwindigkeit, km/h“ und „Max. Geschwindigkeit, km/h“ des Geschwindigkeitssensors. • Prüfen Sie die Einstellungen der Elektromotoren, die die Produkte nach Masse ausbringen, und achten Sie auf die Parameter „Minimum, U/min“ und „Maximum, U/min“. • Führen Sie die Kalibrierung der Dosierwalzen der Elektromotoren durch. Hilft das nicht, müssen Dosierwalzen einer anderen Größe gewählt werden. |
Zugriffsebene
| Alarmtext | Beschreibung und Abhilfe |
|---|---|
| Benutzer ist Agronom! Alarme nicht sichtbar! | Das System hat festgestellt, dass die Bedingung für die Überwachung der Produktausbringung erfüllt ist, während die Zugriffsebene „Agronom“ aktiviert ist. Diese Meldung wird für die gesamte Arbeitszeit mit dieser Zugriffsebene nur einmal angezeigt. • Stellen Sie für den normalen Betrieb des Systems in den Einstellungen die Zugriffsebene „Fahrer“ ein. |
Fahrgeschwindigkeitssensor
| Alarmtext | Beschreibung und Abhilfe |
|---|---|
| Geschwindigkeitssensor 1 defekt oder Geschwindigkeitssensor 2 defekt | Der Alarm wird nur registriert, wenn in den Einstellungen des Systemprofils die Verwendung von zwei Fahrgeschwindigkeitssensoren gewählt ist, das System aber nur von einem von ihnen eine Bewegung registriert. • Prüfen Sie, ob die Geschwindigkeitssensoren betriebsbereit sind, und beheben Sie gefundene Störungen. • Ändern Sie das Systemprofil so, dass nur ein Fahrgeschwindigkeitssensor verwendet wird. |
| Fehler in Min/Max-Einstellungen | Die für den Geschwindigkeitssensor eingestellte minimale und maximale Fahrgeschwindigkeit widersprechen einander, sodass das Panel nicht entscheiden kann, ob die aktuelle Geschwindigkeit zulässig ist. • Prüfen Sie die Parameter „Min. Geschwindigkeit, km/h“ und „Max. Geschwindigkeit, km/h“ in den Einstellungen des Fahrgeschwindigkeitssensors. Das Minimum muss unter dem Maximum liegen. |
HINWEIS
LANGSAMER und SCHNELLER sind keine Alarme. Verlässt die Fahrgeschwindigkeit den zulässigen Bereich, öffnet das Panel kein Alarmfenster: Es schreibt stattdessen LANGSAMER oder SCHNELLER auf den Startbildschirm. Das ist beabsichtigt — die Meldung muss durchgehend sichtbar bleiben, während Sie die Geschwindigkeit korrigieren, statt einmalig quittiert zu werden. Die beiden Zustände sind im Kapitel über die Arbeitsbildschirme beschrieben.
Dosierer-Elektromotor-Controller
| Alarmtext | Beschreibung und Abhilfe |
|---|---|
| Motor klemmt! | Der Controller des Elektromotors registriert keine Drehung, obwohl der Elektromotor laufen sollte. • Prüfen Sie, ob der Drehzahlsensor des Elektromotors betriebsbereit ist, ebenso seine Verbindung zum Controller. Achten Sie auf den Zustand des Kabels und des Steckverbinders. • Prüfen Sie, ob die Dosiereinrichtung betriebsbereit ist. |
| ALARM | Der Controller des Elektromotors hat eine untypische Störung festgestellt, die das Eingreifen des technischen Supports erfordert. • Um den Fehlercode zu ermitteln, öffnen Sie über das Kontextmenü des gestörten Elektromotors den Bildschirm „Sensorstatus anzeigen“. Der Fehlercode steht in der Zeile „Letzter Fehler“. • Prüfen Sie, ob der Controller des Elektromotors betriebsbereit ist, indem Sie ihn durch einen betriebsbereiten ersetzen. |
| Kurzschluss | Ein Kurzschluss wurde festgestellt. • Prüfen Sie die Qualität der Kabelverbindung (die Unversehrtheit der Kabel und des Steckverbinders). • Prüfen Sie, ob der Controller des Elektromotors betriebsbereit ist, indem Sie ihn durch einen betriebsbereiten ersetzen. |
| Überstrom | Ein Stromüberschuss wurde festgestellt. • Prüfen Sie die Qualität der Kabelverbindung (die Unversehrtheit der Kabel und des Steckverbinders). • Prüfen Sie den Elektromotor und den Aussaatmechanismus auf Blockierung. • Prüfen Sie, ob der Controller des Elektromotors betriebsbereit ist, indem Sie ihn durch einen betriebsbereiten ersetzen. |
| Unterspannung | Die Versorgungsspannung des Elektromotors liegt unter der zulässigen. Der Betrieb des Elektromotors ist nicht möglich. • Prüfen Sie die Versorgungsspannung. Liegt die Versorgungsspannung unter der zulässigen: • Vergewissern Sie sich, dass die Lichtmaschine betriebsbereit ist. • Prüfen Sie die Spannung der Lichtmaschinenriemen. • Prüfen Sie, ob der Anschluss korrekt ist. Der Kabelbaum muss entsprechend der erforderlichen Versorgungsspannung fest mit der Batterie oder den Klemmen der Lichtmaschine verbunden sein. • Prüfen Sie die Qualität der Kabelverbindung (einen zuverlässigen elektrischen Kontakt). Ist die Versorgungsspannung in Ordnung: • Prüfen Sie, ob der Controller des Elektromotors betriebsbereit ist, indem Sie ihn durch einen betriebsbereiten ersetzen. |
| Überspannung | Die Versorgungsspannung des Elektromotors liegt über der zulässigen. Der Betrieb des Elektromotors ist nicht möglich. • Prüfen Sie die Versorgungsspannung. Liegt die Versorgungsspannung über der zulässigen: • Vergewissern Sie sich, dass die Lichtmaschine betriebsbereit ist. • Prüfen Sie, ob der Anschluss korrekt ist. Der Kabelbaum muss entsprechend der erforderlichen Versorgungsspannung fest mit der Batterie oder den Klemmen der Lichtmaschine verbunden sein. • Prüfen Sie die Qualität der Kabelverbindung (einen zuverlässigen elektrischen Kontakt). Ist die Versorgungsspannung in Ordnung: • Prüfen Sie, ob der Controller des Elektromotors betriebsbereit ist, indem Sie ihn durch einen betriebsbereiten ersetzen. |
| Übertemperatur | Der Elektromotor ist überhitzt. • Eine Kühlung des Elektromotors ist erforderlich. • Prüfen Sie, ob der Controller des Elektromotors betriebsbereit ist, indem Sie ihn durch einen betriebsbereiten ersetzen. |
| Gerät im Bootloader! | Der Controller ist in seinem Firmware-Update-Modus verblieben und führt sein Arbeitsprogramm nicht aus. Er kann den Motor in diesem Zustand nicht ansteuern. • Schalten Sie die Stromversorgung aus und wieder ein. • Kehrt die Meldung zurück, wurde das Firmware-Update des Controllers nicht abgeschlossen. Wenden Sie sich an den technischen Support. |
Flüssigdünger-Pumpencontroller
HINWEIS
Der Pumpencontroller ist auf derselben Elektronik aufgebaut wie der Dosierer-Motorcontroller. Zusätzlich zu den Alarmen in dieser Tabelle löst er den gesamten Satz der elektrischen Alarme des Dosierer-Motorcontrollers aus — Kurzschluss, Überstrom, Unterspannung, Überspannung, Übertemperatur, ALARM und Gerät im Bootloader! — mit derselben Bedeutung und denselben Maßnahmen.
| Alarmtext | Beschreibung und Abhilfe |
|---|---|
| Druck hoch | Der Wert des gemessenen Flüssigkeitsdrucks ist größer als der zulässige. • Verringern Sie die Fahrgeschwindigkeit. • Erhöhen Sie in den Einstellungen des Pumpencontrollers den Wert des Parameters „Maximaler Druck, Bar“. |
| Drucksensor defekt! | Das analoge Signal des Sensors hat den Bereich des 4–20-mA-Arbeitsbereichs wesentlich überschritten. • Prüfen Sie den Anschluss des Sensors an den Controller. Achten Sie auf die Unversehrtheit des Kabels und des Steckverbinders. • Prüfen Sie, ob der Sensor betriebsbereit ist. Ist er ausgefallen, ersetzen Sie ihn durch einen neuen. |
| Zu wenig | Der Flüssigdünger-Pumpencontroller kann die eingestellte Menge nicht erreichen. • Prüfen Sie die Anzeigewerte des Fahrgeschwindigkeitssensors. Der Geschwindigkeitswert muss der tatsächlichen Fahrgeschwindigkeit entsprechen und relativ stabil sein. • Beträgt die Arbeitslast der Elektropumpe mehr als 90 %, versuchen Sie, langsamer zu fahren. • Beträgt die Arbeitslast der Elektropumpe weniger als 90 % oder schwankt der Wert stark, erhöhen Sie den Wert des Parameters „Produktmenge Fehler,%“ im Menü „Einstellungen“ des Startbildschirms. • Prüfen Sie, ob die Pumpe betriebsbereit ist. |
| Zu viel | Der Flüssigdünger-Pumpencontroller bringt mehr als die eingestellte Menge aus. • Prüfen Sie die Anzeigewerte des Fahrgeschwindigkeitssensors. Der Geschwindigkeitswert muss der tatsächlichen Fahrgeschwindigkeit entsprechen und relativ stabil sein. • Beträgt die Arbeitslast der Elektropumpe weniger als 10 %, versuchen Sie, schneller zu fahren. • Beträgt die Arbeitslast der Elektropumpe mehr als 10 % oder schwankt der Wert stark, erhöhen Sie den Wert des Parameters „Produktmenge Fehler,%“ im Menü „Einstellungen“ des Startbildschirms. • Prüfen Sie, ob die Pumpe betriebsbereit ist. |
Den Fehlercode des Elektromotors ablesen
Erscheint an einem Elektromotor der Alarm ALARM, zeichnet der Controller zusätzlich einen numerischen Code auf. So lesen Sie ihn aus:
- Öffnen Sie auf dem Startbildschirm das Kontextmenü des gestörten Elektromotors.
- Gehen Sie zum Bildschirm „Sensorstatus anzeigen“.
- Suchen Sie die Zeile „Letzter Fehler“.
Der Code sagt, was der Controller festgestellt hat. Nennen Sie ihn dem technischen Support zusammen mit der Nummer des Motors. Die folgende Tabelle entschlüsselt ihn; derselbe Code wird als Fehlercode auf der Seite Registers-1 des Bildschirms „Motoren“ angezeigt.
Die Fehlercodes
Das Panel zeigt nur die Nummer an. Die Beschreibungen stammen vom Motorcontroller selbst.
Befehls- und Parameterfehler — der Controller hat etwas abgelehnt, das das Panel angefordert hat:
| Code | Beschreibung |
|---|---|
| -250 | Ungültiger Befehl |
| -251 | Unerwarteter Befehl |
| -252 | Ungültige Befehlssyntax |
| -253 | Ungültige Befehlsargumente |
| -260 | Ungültige Anzahl von Argumenten |
| -261 | Angegebener Index größer als FFFFh |
| -262 | Angegebener Unterindex größer als FFh |
| -300 | Parameter existiert nicht |
| -301 | Schreibvorgang im Speicher fehlgeschlagen |
| -302 | Wiederherstellungsvorgang fehlgeschlagen |
| -306 | Parameter kann nicht geschrieben werden |
| -307 | Parameter kann nicht gelesen werden |
| -308 | Parameterwert außerhalb des zulässigen Bereichs |
| -316 | Version des gespeicherten Parametersatzes stimmt nicht mit der Firmware-Version überein |
| -318 | Gespeicherter Parametersatz hat eine ungültige Prüfsumme |
| -322 | Parameter kann nicht gesetzt werden: die Achse ist in Bewegung |
| -325 | Parameter kann nicht gesetzt werden: der Positionierungsmodus ist inaktiv |
| -340 | Parameter kann nicht gesetzt werden: ein Endschalter ist aktiv |
| -343 | Parameter kann nicht gesetzt werden: ein Stopp- oder Halt-Befehl wird ausgeführt |
| -350 | Parameter im angegebenen Index nicht enthalten |
| -351 | Parameter im angegebenen Unterindex nicht enthalten |
Gerätefehler — der Controller oder der Motor selbst ist gestört:
| Code | Beschreibung |
|---|---|
| -1000 | Niedrige Versorgungsspannung |
| -1001 | Zu hohe Versorgungsspannung |
| -1002 | Niedrige Elektronik-Versorgungsspannung |
| -1003 | Zu hohe Elektronik-Versorgungsspannung |
| -1020 | Übertemperatur des Geräts |
| -1021 | Übertemperatur des Kühlkörpers |
| -1060 | Kurzschluss einer Motorleitung: zwischen Motorleitungen, Motor und Masse oder Motor und Stromversorgung |
| -1061 | Motorüberstrom |
| -4000 | Schleppfehler im Bewegungsablauf |
| -5100 | Endschalter aktiv |
15Systemeinstellungen
WICHTIG
Entwurf, 31.08.2026. Neu aufgebaut aus dem Firmware-Quelltext von Hectare One v1.2.000 und aus am Gerät aufgenommenen Bildschirmfotos. Jede Grenze in diesem Kapitel wurde aus dem Code ausgelesen, nicht aus der vorigen Fassung übernommen — mehrere davon waren falsch. Was sich nicht überprüfen ließ, ist am Ende genannt.
HINWEIS
Dieses Kapitel behandelt die Einstellungen des Bedienpanels selbst: die Zugriffsebenen, das Profil, das dem Panel sagt, was angeschlossen ist, und die allgemeinen Parameter im Menü „Einstellungen“. Die Einstellungen der einzelnen Sensoren stehen im Kapitel „Sensor-Einstellungen“.
Zugriffsebenen
Das System kennt drei Ebenen. Nach jedem Einschalten startet das Panel auf der niedrigsten.
| Ebene | Was sie erlaubt |
|---|---|
| Fahrer | Alltägliche Arbeit. Manche Parameter lassen sich nicht ändern, und die Statistik lässt sich ohne PIN nicht zurücksetzen. |
| Agronom | Das Zurücksetzen der Statistik, die Sämaschinen-Parameter, der Mengenfehler und die übrigen Inbetriebnahme-Einstellungen. |
| Service | Das Profil und die Punkte „Standardwerte“. Nur für den Kundendienst. |
Die Ebene wechseln
- Drücken Sie auf dem Startbildschirm
„MENU“ — das Menü des Startbildschirms öffnet sich.
- Wählen Sie „Einstellungen“ und drücken Sie
„MENU“.
- Wählen Sie den Punkt „Benutzer“ und stellen Sie die Ebene mit
„PLUS“ /
„MINUS“ ein.
- Drücken Sie
„MENU“. Beim Wechsel nach oben wird der PIN-Code verlangt, beim Wechsel nach unten nicht.
WICHTIG
Auf Hectare ONE gibt es keine Zwei-Tasten-Kombination. Die vorige Fassung dieses Kapitels behauptete, die Ebene lasse sich durch gleichzeitiges Drücken von „UP“ und
„DOWN“ wechseln. Das Panel kennt diese Geste nicht: Seine Tasten sind ein Tastenstreifen, eine Berührung wird genau einer Taste zugeordnet, und die Gestentabelle der Firmware enthält keine Kombination aus zwei Tasten. Die Ebene wird ausschließlich über den Menüpunkt „Benutzer“ geändert.
WICHTIG
Auf den Ebenen „Agronom“ und „Service“ werden keine Alarmmeldungen angezeigt. Das Panel meldet dies selbst in einem roten Fenster, wenn die Ebene angehoben wird. Stellen Sie die Ebene vor der Arbeit auf „Fahrer“ zurück.
Sie gehen dabei nicht verloren, während sie verborgen sind — sie stauen sich auf. Wird die Ebene wieder gesenkt, verwirft das Panel die inzwischen nicht mehr bestehenden und zeigt die noch bestehenden nacheinander, ein Fenster nach dem anderen. Ein Inbetriebnahme-Techniker, der eine Stunde auf der Ebene „Agronom“ gearbeitet hat, muss beim Zurückschalten mit einer kurzen Folge von Alarmfenstern rechnen — das ist der Rückstau, kein neuer Fehler.
Die vorige Fassung fügte hinzu, „die Alarmanzeige blinke mit hoher Frequenz“. Hectare ONE hat keine Alarmleuchte — die Firmware schreibt den Leuchtmodus in eine Variable, die von nichts gelesen wird.
Die PIN ist für jedes Panel unterschiedlich und wird aus dem Gerätecode abgeleitet, der auf dem PIN-Eingabebildschirm angezeigt wird. Entnehmen Sie sie dem Gerätepass oder erfragen Sie sie beim technischen Support.
Das Profil prüfen
Das Profil sagt dem Panel, welche Geräte und wie viele davon im System vorhanden sind. Ein Panel wird in der Regel mit bereits eingestelltem Profil ausgeliefert. Prüfen Sie es, bevor Sie irgendetwas anderes einstellen.
WICHTIG
Nicht durch Halten einer Taste beim Einschalten. Die vorige Fassung wies den Fahrer an, beim Einschalten „UP“ gedrückt zu halten, um einen Profilanzeige-Bildschirm zu erreichen. Das gilt für ein Panel mit mechanischen Tasten. Bei Hectare ONE ist das Low-Level-Tastenauslesen in der Firmware abgeschaltet, sodass beim Einschalten nichts gehalten werden kann. Lesen Sie das Profil stattdessen im Menü.
Wo Sie nachsehen: Einstellungen → Benutzer → Ebene Service, dann zurück zum Menü des Startbildschirms → „Service“ → „Profil“.
Prüfen Sie danach die Geräte selbst auf dem Startbildschirm:
- Kein Alarm „Verbindung weg“ einige Sekunden nach dem Start — das Panel hat alles gefunden, was das Profil vorgibt.
- Keine weißen Anzeigen mit Ausrufezeichen — nichts bleibt unüberwacht.
- Keine roten Anzeigen mit „ד — alles antwortet.
HINWEIS
Ein Profil wird manchmal mit Geräten ausgeliefert, die nicht im Lieferumfang enthalten sind, damit sich das System später erweitern lässt. Diese Anzeigen bleiben absichtlich unüberwacht. Schalten Sie ihre Überwachung nicht ein.
Einen Sensor in die Überwachung nehmen
- Halten Sie auf dem Startbildschirm
„MENU“ einige Sekunden gedrückt — das Panel wechselt in den Sensor-Einstellmodus.
- Gehen Sie mit
„UP“ /
„DOWN“ zum Sensor.
- Drücken Sie
„PLUS“, um ihn in die Überwachung zu nehmen,
„MINUS“, um ihn herauszunehmen.
- Bestätigen Sie im erscheinenden Fenster.
- Verlassen Sie mit
„BACK“. Wiederholen Sie dies auf dem Bildschirm „Aktuatoren“, wenn das Profil Aktuatoren oder Elektromotoren hat.
HINWEIS
Die Bestätigung wird einmal pro Sitzung verlangt. Nach der ersten Antwort fragt das Panel nicht mehr, bis der Einstellmodus verlassen wird.
Die Profilparameter
Was sich einstellen lässt, und in welchen Grenzen
| Parameter | Bereich |
|---|---|
| Kornsensoren | 2 … 120. Das Menü lässt die Eingabe von 1 zu, ein solches Profil wird beim Speichern jedoch abgelehnt. |
| Düngersensoren | 0 … 60, und Saat- plus Düngersensoren zusammen nicht mehr als 120. |
| Flüssigdünger-Durchflusssensoren | 0 … 60 |
| Behälter | 0 … 9 |
| Dosierer | 0 … 9 |
| Geschwindigkeit | Nein / Panel / Eingangsmodul / Eingangsmodul (2) — so oder so höchstens ein Geschwindigkeitssensor. |
| Gebläse | 0 … 2 |
| Drucksensoren | 0 … 3 |
| Sensor der Gerätestellung | Nein / Ja |
| Spuranzeiger | Nein / Einer / Beide |
| Dieselgenerator-Sensoren | Batterieladung, Öldruck, Zündung, Kraftstoffstand, Luftfilter — je Nein / Ja. |
| Elektromotoren der Saat-Dosierer | 0 … 60 |
| Elektromotoren der Dünger-Dosierer | 0 … 30, und beide Motorgruppen zusammen nicht mehr als 60. |
| Fahrgassen-Aktuatoren | 0 … 4 |
| Flüssigdünger-Pumpencontroller | 0 … 1 |
Wenn das Panel ein Profil ablehnt
Das Panel prüft das gesamte Profil, nicht nur den gerade geänderten Punkt. Es lehnt ein Profil ab, wenn:
- die Behälter-, Dosierer- und Dieselgenerator-Sensoren zusammen mehr als 12 ergeben;
- sie mehr als 10 ergeben, während Druck- und Gebläsesensoren zusammen mehr als vier ergeben;
- Druck- und Gebläsesensoren zusammen mehr als fünf ergeben;
- es Düngermotoren, aber keine Saatmotoren gibt, oder Düngermotoren ohne Düngersensoren;
- es Elektromotoren oder eine Flüssigdüngerpumpe gibt, aber keinen Geschwindigkeitssensor;
- Flüssigdünger-Ventile und ein Pumpencontroller gleichzeitig deklariert sind.
HINWEIS
Wählen Sie nach dem Ändern des Profils „Profil speichern“. Das Panel meldet „Gespeichert“ und verlangt anschließend einen Neustart. Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein.
Speichern und Laden
Für das aktuelle Profil kann das Panel alle Einstellungen speichern und später wiederherstellen — nützlich, um etwas auszuprobieren. Beide Punkte stehen im Menü „Profil“: „Einstellungen speichern“ und „Einstellungen laden“.
Steckt eine SD-Karte im Schacht, ist es besser, „Auf SD-Karte sichern“ und „Von SD-Karte laden“ zu verwenden: Ein so gespeichertes Profil trägt seine Einstellungen mit sich, sodass ein Panel mehreren Geräten dienen kann.
HINWEIS
Dateien werden automatisch P0001.pfl genannt und im Ordner PROFILES der Karte gespeichert. Eine Datei darf umbenannt werden — halten Sie sich an acht Zeichen, lateinische Buchstaben und Ziffern.
WICHTIG
Eine von einer Firmware-Version geschriebene Profildatei ist von einer anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht lesbar. Auf dem Dateiauswahlbildschirm wird ein nicht kompatibles Profil in Rot angezeigt.
Das Menü „Einstellungen“
WICHTIG
Das Menü hat nicht immer dieselben Punkte. Zwei Dinge verändern es: die Zugriffsebene und die Betriebsart der Diagramme. Auf der Ebene „Fahrer“ sind die Sämaschinen-Parameter und der Mengenfehler ausgeblendet. In der Betriebsart „Durchfluss“ sind auch die Diagrammparameter ausgeblendet, weil ein Diagramm in dieser Betriebsart nichts einzustellen hat. Fehlt ein hier genannter Punkt, prüfen Sie zuerst die Ebene und die Betriebsart, bevor Sie einen Fehler suchen.
| Punkt | Bereich | Ebene |
|---|---|---|
| Helligkeit, % | 0 … 100, in Schritten von 10. Bei 0 zeigt der Punkt AUTO, und das Panel stellt die Hintergrundbeleuchtung selbst anhand seines Lichtsensors ein — schnelles Aufhellen, langsames Abdunkeln. Jeder andere Wert hält die Beleuchtung fest auf diesem Stand. |
Fahrer |
| Lautstärke | 0 … 100, in Schritten von 10 | Fahrer |
| Sprache | die installierten Sprachen | Fahrer |
| Tastenton | Nein / Ja | Fahrer |
| Alarmverzögerung | 2 … 20 s | Fahrer |
| Mengenfehler, % | 3 … 20 % | Agronom |
| Sämaschinen-Parameter | Untermenü | Agronom |
Sämaschinen-Parameter
Breite, cm — die Arbeitsbreite des Geräts. Die bearbeitete Fläche wird daraus berechnet, deshalb muss sie eingegeben werden. Zahlen werden auf dem Tastenfeld eingegeben: die Ziffern, die Rücktaste oben rechts, OK zum Bestätigen, „BACK“, um den alten Wert beizubehalten.
Aussaatmodus und Düngermodus — jeweils drei Betriebsarten:
- Durchfluss — Körner je Sekunde. Für Getreidesämaschinen.
- Hybrid — Körner je Meter. Empfohlen für Getreidesämaschinen.
- Einzelkorn — Körner je Meter, wobei auch Fehlstellen und Doppel gezählt werden. Für Einzelkornsämaschinen.
WICHTIG
Der Wechsel zwischen „Einzelkorn“ und den beiden anderen Betriebsarten verlangt, dass die Statistik zurückgesetzt wird, wenn für ein Feld bereits Arbeit aufgezeichnet ist.
Modus Flüssigdünger — Durchfluss (Liter je Minute) oder Nach Fläche (Liter je Hektar). Wird nur angezeigt, wenn im Profil kein Flüssigdünger-Pumpencontroller vorhanden ist — mit einem Controller entscheidet das Panel den Modus selbst.
Zuordnung Aktuator-Sensor — welche Sektionssensoren zu welchem Aktuator oder Elektromotor gehören, damit sie auf Fahrgassenüberwachung umschalten, wenn dieser Aktuator seine Sektionen abschaltet. Eine Zuordnung ist ein Bereich: eine Anfangs- und eine Endnummer; gleiche Nummern bedeuten eine einzelne Sektion. Einem Aktuator dürfen bis zu vier Bereiche zugeordnet werden.
Fahrgasse — die Rhythmen der Fahrgasse. Ein eigenes Untermenü.
Die Rhythmen selbst sind im Kapitel „Fahrgassenrhythmus“ beschrieben.
Geschwindigkeitskalibrierung und Dosierer-Kalibrierung — die beiden Kalibrierungen, für die sich die Maschine bewegen muss. Beide Abläufe stehen unter „Sensor-Einstellungen“ → „Kalibrierung“. Bei Dosierer-Kalibrierung steht eine Zahl daneben: der zu kalibrierende Dosierer, oder 0 für alle auf einmal.
Standardwerte — setzt dieses Menü auf die Werkswerte zurück. Nur auf der Ebene „Service“.
Diagrammeinstellungen
Es gibt drei dieser Menüs — eines für die Kornsensoren, eines für den Trockendünger, eines für den Flüssigdünger. Jedes erscheint nur, wenn sein eigenes Diagramm nicht in der Betriebsart „Durchfluss“ ist und seine eigenen Sensoren im Profil stehen.
| Punkt | Was er bewirkt |
|---|---|
| Fehlstellen & Doppel | Zeigt die Fehlstellen- und Doppel-Balken über das letzte Wegstück. Nur in der Betriebsart „Einzelkorn“. |
| Raster | Nein — nur die Solllinie; Teilweise — nur die Toleranzgrenzen; Voll — beides. |
| Skala F&D, % | Die Höhe der Fehlstellen- und Doppel-Balken, 5 … 50 % in Schritten von 5. Nur in der Betriebsart „Einzelkorn“. |
| Standardwerte | Nur auf der Ebene „Service“ sichtbar. |
Datum/Zeit ändern
Stellen Sie die Felder ein, wählen Sie dann „Einstellen“ und drücken Sie „MENU“.
„BACK“ lässt sie unverändert.
HINWEIS
Die Einstellungen speichern sich von selbst, einige Sekunden nach dem letzten Tastendruck. Warten Sie einen Moment, bevor Sie das Panel ausschalten.
16Sensor-Einstellungen
WICHTIG
Entwurf, 31.08.2026. Jede Parametertabelle auf dieser Seite wurde aus dem Firmware-Quelltext von Hectare One v1.2.000 extrahiert — der Bereich, die Schrittweite und die Zugriffsebene jedes Eintrags stammen aus den Options-Deskriptoren selbst, nicht aus der vorherigen Fassung des Handbuchs.
HINWEIS
Dieses Kapitel ist die Referenz für die einzelnen Sensoren: wie die Einstellungen eines Sensors zu erreichen sind, was der Statusbildschirm zeigt und was jeder Parameter jeder Sensorart bedeutet. Die Einstellungen des Panels selbst — Zugriffsebenen, Profil, das Menü „Einstellungen“ — stehen im Kapitel „Systemeinstellungen“.
Einen Sensor erreichen
- Halten Sie auf dem Startbildschirm
„MENU“ einige Sekunden gedrückt. Das Panel wechselt in den Sensor-Einstellmodus, und der gewählte Sensor wird mit einem weißen Rahmen umrandet.
„UP“ /
„DOWN“ bewegen von Sensor zu Sensor.
„PLUS“ nimmt den gewählten in die Überwachung,
„MINUS“ nimmt ihn heraus.
„MENU“ öffnet das Kontextmenü des gewählten Sensors.
„BACK“ verlässt den Modus.
Eine Sensorkachel kann auch direkt gehalten werden, um dasselbe Kontextmenü zu öffnen.
Was jedes Kontextmenü enthält
| Information | Öffnet den Statusbildschirm dieses Sensors. |
|---|---|
| Überwachung aus / Überwachung ein | Nimmt den Sensor aus der Überwachung heraus oder wieder hinein. Fragt beim ersten Mal in einer Sitzung nach Bestätigung. |
| Standardwerte | Setzt die Parameter dieses Sensors auf die Werkswerte zurück. Nur auf der Ebene „Service“. |
Dazwischen stehen die Parameter dieses jeweiligen Sensors. Welche davon angezeigt werden, hängt von der Zugriffsebene ab — die Tabellen unten geben die Ebene jedes Eintrags an.
Der Statusbildschirm
Erreicht über „Information“. Er zeigt, was das Panel über einen Sensor weiß.
| Taste | Wirkung |
|---|---|
| Nächster / voriger Sensor — der Bildschirm bleibt offen. | |
| Blättert durch die aktiven Alarme dieses Sensors. | |
| Das Kontextmenü dieses Sensors. | |
| Zurück zur Sensorauswahl. |
Der Bildschirm zeigt: den Kanal (welcher Sensor der Gruppe), die Adresse, auf die er antwortet, seinen Typ und seine Nummer, worüber er angeschlossen ist, den Zustand der Verbindung, einen Block mit Kennwerten, die für diese Sensorart gelten, sowie die Liste der aktiven Alarme.
| Normal | Der Sensor antwortet. |
|---|---|
| Nicht überwacht | Weder die Verbindung noch sonst etwas wird beobachtet. |
| Keine Verbindung | Der Sensor antwortet nicht. Wird rot angezeigt. |
| Falscher Gerätetyp! | An dieser Adresse antwortet etwas, aber nicht die Geräteart, die das Profil erwartet. Wird rot angezeigt. |
| SIMULIERT | Nur beim Geschwindigkeitssensor: Die Geschwindigkeit wird simuliert, nicht gemessen. Wird gelb angezeigt. |
HINWEIS
Der Block mit den Kennwerten wird nur gefüllt, solange der Sensor unter Überwachung steht. Ein aus der Überwachung genommener Sensor zeigt nur seine Identität und sonst nichts.
Was jede Sensorart zusätzlich zeigt
Unterhalb der gemeinsamen Zeilen zeigt jede Sensorart ihre eigenen Kennwerte. Sie werden nur gezeichnet, solange der Sensor unter Überwachung steht, antwortet und von der erwarteten Art ist.
| Sensor | Was der Block zeigt |
|---|---|
| Geschwindigkeitssensor | Die Impulsfrequenz als F= in Hz; bei zwei Geschwindigkeitssensoren F1= und F2=. Darunter die beiden Geschwindigkeitsgrenzen, Min. Geschwindigkeit, km/h und Max. Geschwindigkeit, km/h. Bei einer Maschine, die ein Produkt mit Elektromotoren nach Masse dosiert, sind die Grenzen diejenigen, die die Motoren halten können, eingeengt durch die beiden Einstellungen; eine Grenze, die die Einstellungen nicht erreichen können, wird rot als Ungleichung geschrieben. Ohne solche Motoren wird eine auf null gesetzte Grenze als —- angezeigt, das heißt abgeschaltet. |
| Behältersensor | Pin: und der Pegel am Eingang, „0“ oder „1“. |
| Dosierwellensensor | Die Impulsfrequenz als F= in Hz, auf drei Nachkommastellen. |
| Gebläsesensor | Die Impulsfrequenz als F= in Hz. |
| Drucksensor | Der Druck als P= in kPa. |
| Kornsensor, Trockendüngersensor | Status: und einer von acht Zuständen, unten aufgeführt. |
| Flüssigdünger-Durchflusssensor | Status: Betrieb, oder Betrieb:Fahrgasse, solange die Sektion im Fahrgassen-Modus ist; darunter Durchfluss= und die Menge in L/min. |
| Arbeitsstellungssensor | Position: Arbeit oder Position: Transport, sowie Pin: mit dem Pegel am Eingang. |
| Zündung, Öldruck, Batterieladung, Kraftstoffstand, Luftfilter | Pin: und der Pegel am Eingang, „0“ oder „1“. |
| Spuranzeigersensor | Kein eigener Block: nur die gemeinsamen Zeilen. |
| Fahrgassen-Aktuator | Status: Eingezogen, Ausgefahren, Betrieb, solange die Klappe sich bewegt, oder Unbekannt. |
| Dosierer-Elektromotor | Status: Betrieb, oder Defekt, solange ein Alarm des Motors aktiv ist; dann Letzter Fehler: mit dem numerischen Code des Controllers, falls es einen gab. Ein Universal-Controller fügt die Zeile IN1[ ] IN2[ ] IN3[ ] mit den Pegeln seiner drei Eingänge hinzu. |
| Flüssigdünger-Pumpencontroller | Status: Betrieb oder Defekt. Bei einer Störung Letzter Fehler: und der Code. Ohne eine Störung drei Zeilen: Durchfluss= in L/min, Last= in Prozent, und der Drucksensor der Leitung — Drucksensor: Nein, wenn die Maschine keinen hat, sonst Drucksensor= in Bar mit dem Rohsignal in mA in Klammern; Striche stehen für einen Wert, den der Controller nicht liefern kann. |
Die acht Zustände eines Korn- oder Düngersensors:
| Status | Bedeutung |
|---|---|
| Betrieb | Normal. |
| Betrieb:Fahrgasse | Normal; der Sensor wurde für den aktuellen Durchgang in den Fahrgassen-Überwachungsmodus geschaltet. |
| Konfiguration | Der Sensor hat neue Einstellungen vom Panel erhalten und wendet sie an. |
| Kalibrierung läuft | Der Sensor führt seine Erstkalibrierung aus. Das dauert einige Sekunden. |
| Verstopft | Der Infrarot-Sender des optischen Kanals ist blockiert, höchstwahrscheinlich durch ein verstopftes Säschar. Wird rot angezeigt. |
| Fremdlicht | Zu viel Sonnenlicht fällt in den optischen Kanal; der Sensor kann sich verzählen. Wird rot angezeigt. |
| Defekt | Der Sensor ist ausgefallen und muss ersetzt werden. Wird rot angezeigt. |
| Unbekannt | Eine andere Störung, die sich nicht bestimmen lässt. Wird rot angezeigt. |
Am unteren Rand des Bildschirms werden die aktiven Alarme dieses Sensors einzeln aufgeführt, als Alarm N von M in Rot, gefolgt vom Namen des Alarms; „UP“ und
„DOWN“ blättern durch sie.
Kalibrierung
Es gibt vier Kalibrierungen, und sie sind keine Varianten eines einzigen Ablaufs. Jede schreibt andere Parameter, jede wird auf einem anderen Weg erreicht, und zwei von ihnen verlangen, dass sich die Maschine bewegt.
| Was sie richtigstellt | Wo sie liegt | Ebene | Maschine |
|---|---|---|---|
| Fahrgeschwindigkeit — die Impulszahl, die der Geschwindigkeitssensor über eine bekannte Strecke liefert | „Einstellungen“ → „Sämaschinen-Parameter“ → „Geschwindigkeitskalibrierung“ | Agronom | fährt 100 m |
| Dosiererdrehung — „Rad, Impulse“ gegen „Dosierer Impulse“ | „Einstellungen“ → „Sämaschinen-Parameter“ → „Dosierer-Kalibrierung“ | Agronom | Rad und Dosierwelle gemeinsam gedreht |
| Dosierermasse — „Masse, g“ und „Masse, Impulse“ | Kontextmenü des Dosierer-Sensors | Fahrer | im Stillstand |
| Dosierwalzenmasse — „Masse, g“ und „Umdrehungen“ eines Elektromotors | Kontextmenü des Dosierer-Elektromotors | Fahrer | im Stillstand |
WICHTIG
Die beiden Menü-Kalibrierungen liegen auf der Ebene „Agronom“, ebenso der Punkt „Sämaschinen-Parameter“, der zu ihnen führt. Wer auf der Ebene „Fahrer“ arbeitet, sieht sie überhaupt nicht. Die beiden Massekalibrierungen liegen auf der Ebene „Fahrer“, weil sie bei jedem Produktwechsel wiederholt werden müssen.
Geschwindigkeitskalibrierung
Alles, was das Panel zählt — Fläche, Mengen, Abweichungen — wird aus der zurückgelegten Strecke abgeleitet. Ein Geschwindigkeitssensor, der um ein Zehntel danebenliegt, macht jede andere Zahl auf dem Panel um ein Zehntel falsch.
Stellen Sie vor dem Beginn „Impulse“ und „Durchmesser, cm“ für den Sensor ein. Die Kalibrierung korrigiert die Impulszahl; sie kann sie nicht erfinden.
Das Panel verweigert den Start und zeigt ein rotköpfiges Fenster, wenn:
| „Kein Geschwindigkeitssensor“ | Das Profil führt keinen Geschwindigkeitssensor. |
|---|---|
| „Keine Verbindung zum Sensor! Kalibrierung abgebrochen!“ | Der Sensor antwortet nicht. |
| „Sensor nicht überwacht! Kalibrierung abgebrochen!“ | Der Sensor wurde aus der Überwachung genommen. |
Der Ablauf.
- Stecken Sie 100 m auf dem Boden ab und stellen Sie die Maschine an den Start.
- Öffnen Sie „Einstellungen“ → „Sämaschinen-Parameter“ → „Geschwindigkeitskalibrierung“. Das Panel zeigt „100m fahren und STOP drücken“ mit einer einzelnen Schaltfläche „STOP“.
- Fahren Sie die abgesteckte Strecke und halten Sie an.
- Drücken Sie „STOP“.
Die Strecke ist in dieser Firmware fest auf 100 m eingestellt. Das Panel fragt nicht danach.
Bei Erfolg zeigt das Panel „Fertig“ und schließt das Fenster von selbst. Hat sich der Zähler nicht bewegt, zeigt es „FEHLER! Traktor hat sich nicht bewegt!“ — das heißt, der Sensor hat überhaupt nichts geliefert, nicht, dass er ungenau war. Wird das Fenster auf andere Weise geschlossen, erscheint „Kalibrierung abgebrochen!“, und nichts ändert sich.
HINWEIS
Das Panel wartet nach „STOP“ eine halbe Sekunde, bevor es den Zähler ausliest, und prüft in diesem Moment noch einmal die Verbindung. Ein Sensor, der auf dem letzten Meter aussetzt, wird als Verbindungsabbruch gemeldet, nicht als schlechtes Ergebnis.
Dosierer-Kalibrierung — Drehung
Diese lehrt das Panel, wie viele Impulse der Dosierwelle zu einem Impuls des Rads gehören, damit es eine stehende Welle von einer fahrenden Maschine unterscheiden kann. Sie ist die Grundlage der „Drehzahlüberwachung“.
Sie kann für einen Dosierer oder für alle auf einmal ausgeführt werden — der Menüpunkt trägt die Nummer, und 0 bedeutet alle.
Sowohl der Geschwindigkeitssensor als auch jeder teilnehmende Dosierer müssen unter Überwachung stehen und antworten. Ist auch nur einer davon nicht überwacht oder antwortet nicht, endet die Kalibrierung mit „Sensor nicht überwacht! Kalibrierung abgebrochen!“ oder „Keine Verbindung zum Sensor! Kalibrierung abgebrochen!“.
Der Ablauf.
- Öffnen Sie „Einstellungen“ → „Sämaschinen-Parameter“ → „Dosierer-Kalibrierung“ und stellen Sie die Dosierernummer ein, oder 0 für alle.
- Das Panel zeigt „Kalibrierung“ und einen Fortschrittsbalken. Drehen Sie das Antriebsrad und die Dosierwelle gemeinsam — von Hand oder durch Bewegen der Maschine.
- Der Balken füllt sich, während die Zähler steigen. Er erreicht 100 %, wenn sowohl der Geschwindigkeitssensor als auch jeder teilnehmende Dosierer mindestens 100 Impulse geliefert haben. Der Balken folgt demjenigen, der am weitesten zurückliegt, sodass ein Dosierer, der sich nicht dreht, ihn bei null hält.
- Bei 100 % gibt das Panel einen Signalton aus und zeigt „Drehung stoppen!“.
- Stoppen Sie alles. Das Panel wartet, bis sich zwei Sekunden lang kein Zähler mehr geändert hat, schreibt dann das Ergebnis und zeigt „Fertig“.
„Zum Abbrechen BACK drücken.“ steht am unteren Rand beider Bildschirme und tut in jedem Moment, was es sagt.
HINWEIS
Passen die rohen Zählwerte nicht in den Parameterbereich, halbiert das Panel beide Zahlen gemeinsam, wiederholt, bis sie es tun. Das Verhältnis bleibt erhalten; nur die beiden gespeicherten Werte fallen kleiner aus als das, was gezählt wurde. Deshalb entsprechen die Werte in „Rad, Impulse“ und „Dosierer Impulse“ nach einer Kalibrierung nicht den Zahlen, die auf dem Bildschirm zu sehen waren.
Dosierer-Kalibrierung — Masse
Erreicht, indem die Kachel des Dosierer-Sensors gehalten und „Dosierer-Kalibrierung (Masse)“ aus seinem Kontextmenü gewählt wird.
HINWEIS
Der Punkt ist nur vorhanden, wenn „Massenüberwachung“ für diesen Dosierer eingeschaltet ist. Ist die Massenüberwachung ausgeschaltet, blendet das Panel ihn aus.
Das Panel hebt sich für die Dauer der Kalibrierung selbst auf die Ebene „Agronom“ an und setzt die Ebene beim Verlassen zurück.
Der Ablauf. Das Panel buchstabiert die Schritte auf dem Bildschirm aus; sie werden hier wiederholt, weil auf dem Bildschirm Platz für den Wortlaut ist, aber nicht für die Begründung.
Der erste Bildschirm listet die Sollmengen in kg/ha der verwendeten Produkte auf und markiert dasjenige, das dieser Dosierer dosiert, mit > und <. Beginnen Sie mit „Dosierer N kalibrieren“ (oder der Taste „PLUS“); verlassen Sie mit „Ende“ (oder
„BACK“).
Kann der Dosierer nicht kalibriert werden, wird die Schaltfläche durch eine rote Zeile ersetzt, die den Grund nennt: „Nicht überwacht“, „Keine Verbindung“ oder „ALARM“.
Der zweite Bildschirm trägt die Füllanweisungen:
- Leeren Behälter wiegen und Masse notieren.
- Vorratsbehälter mit Produkt füllen.
- Leeren Behälter unter den Dosierer stellen.
- Rotorzellen durch Drehen des Rotors füllen.
- Sind die Rotorzellen gefüllt, zur Kalibrierung gehen.
Schritt 4 zählt mehr, als es aussieht: Ein Rotor, dessen Zellen noch leer sind, liefert bei den ersten Umdrehungen zu wenig, und dieser Fehler landet in der gespeicherten Konstante. Weiter geht es mit „Zur Kalibrierung“ (oder „UP“), zurück mit „Abbrechen“ (oder
„BACK“).
Der dritte Bildschirm ist die Messung. Er zählt „Impulse“ und dreht ein Rotorsymbol, während sie eintreffen:
- Behälter vom Produkt leeren.
- Leeren Behälter unter den Dosierer stellen.
- Rotor drehen und Behälter so voll wie möglich füllen, aber nicht weniger als 2 kg und nicht mehr als 60 kg.
- Gefüllten Behälter wiegen.
Die Schaltfläche „Beenden“ (oder die Taste „MINUS“) erscheint erst, nachdem mehr als zehn Impulse gezählt wurden. „Abbrechen“ — oder
„BACK“ — fragt „Sind Sie sicher?“, bevor die Messung verworfen wird.
Abschließend fragt das Tastenfeld nach „Differenz zwischen gefüllten und leerem Behälter in Gramm eingeben“. Der Wert muss zwischen 2000 und 60000 Gramm liegen; das Panel schlägt 10000 vor. Geben Sie die gewogene Differenz ein, und das Panel speichert „Masse, g“ und „Masse, Impulse“.
HINWEIS
Ein während dieser Kalibrierung ausgelöster Dosierer-Alarm stoppt sie nicht — nur ein Verbindungsabbruch tut das. Die Messung ist eine mechanische, und das Panel hält sich absichtlich heraus, bis der Behälter gewogen ist.
Elektromotor-Kalibrierung — Masse
Erreicht, indem die Kachel des Dosierer-Elektromotors gehalten und „Dosierer-Kalibrierung (Masse)“ gewählt wird.
WICHTIG
Der Punkt erscheint nur, solange die Maschine steht. In Bewegung entfernt das Panel ihn aus dem Kontextmenü, und keine Meldung erklärt das Fehlen.
Der Einstieg in diese Kalibrierung versetzt jeden Elektromotor der Maschine — Saat wie Dünger — in den Handmodus bei Drehzahl null. Beim Verlassen kehren alle in die automatische Mengenregelung zurück. Solange die Kalibrierung offen ist, wird nichts dosiert.
Der erste Bildschirm zeigt die Sollmengen wie oben, und darunter das Dosiergeschwindigkeitsfenster, das die aktuellen Einstellungen zulassen: „Geschwindigkeitsgrenze der Dosierung:“ mit „Min. Geschwindigkeit, km/h“ und „Max. Geschwindigkeit, km/h“. Ist das Minimum über das Maximum gestiegen, wird der Block rot und liest „Dosierung unmöglich!“ — die eingebaute Dosierwalze kann die verlangte Menge bei keiner Geschwindigkeit liefern, und Kalibrieren behebt das nicht. Beginnen Sie mit „Elektromotor N kalibrieren“ oder „PLUS“.
Der zweite Bildschirm bereitet den Rotor vor:
- Leeren Behälter wiegen und Masse notieren.
- Vorratsbehälter mit Produkt füllen.
- Leeren Behälter unter den Dosierer stellen.
- Rotorzellen füllen starten. Der Dosierer macht 2 Umdrehungen.
- Sind die Rotorzellen gefüllt, zur Kalibrierung gehen.
Hier übernimmt der Motor das Drehen. „Rotorzellen füllen“ — oder die Taste „MENU“ — lässt die Welle in der Mitte des eigenen Fensters „Minimum, U/min“ und „Maximum, U/min“ des Motors laufen, gedeckelt auf 60 U/min, für genau zwei Umdrehungen der angetriebenen Welle, und stoppt dann von selbst. „Motor stoppen“ (
„BACK“) unterbricht sie. Wiederholen Sie dies, bis die Zellen voll sind. Dann „Zur Kalibrierung“ oder
„UP“.
Der dritte Bildschirm zeigt „Umdrehungen“ auf eine Nachkommastelle und wartet:
- Behälter vom Produkt leeren.
- Leeren Behälter unter den Dosierer stellen.
- Kalibrieren. Behälter so voll wie möglich füllen, aber nicht weniger als 1 kg und nicht mehr als 60 kg.
- Motor stoppen.
- Gefüllten Behälter wiegen.
„Kalibrierung“ — oder „MENU“ — startet den Motor; „Motor stoppen“ oder
„BACK“ stoppt ihn. Starten und stoppen Sie so oft wie nötig: Der Umdrehungszähler führt eine laufende Summe. „Beenden“ (oder
„MINUS“) erscheint, sobald mehr als eine volle Umdrehung gemacht wurde.
Das Tastenfeld fragt danach nach derselben Gewichtsdifferenz, diesmal zwischen 1000 und 60000 Gramm. Das Panel speichert „Masse, g“ und „Umdrehungen“ für diesen Motor.
WICHTIG — die Kalibrierung lässt sich von der Maschine aus starten
Hat der Motorcontroller einen digitalen Eingang, der als Kalibriertaste zugewiesen ist — „Tasteneingang“ auf 1…3 gesetzt, mit „Aktivierungssignal“, das seinen Ruhezustand angibt —, dann startet und stoppt diese Taste den Motor genau wie „Kalibrierung“ und „Motor stoppen“: Der Motor läuft, solange die Taste gehalten wird, und stoppt, wenn sie losgelassen wird. So kann eine einzelne Person mit dem Behälter am Dosierer stehen, statt zwischen den Durchläufen zur Kabine zu gehen.
Das Panel erwähnt dies nirgends. Der Bildschirm zeigt dieselben Schaltflächen „Kalibrierung“ und „Abbrechen“, ganz gleich, ob eine Taste konfiguriert ist. Das Verhalten ist real; nur der Bildschirmhinweis dazu fehlt in dieser Firmware.
Die Kalibrierung stoppt sich selbst und meldet einen Fehler, wenn der Motor nicht mehr antwortet, wenn der Motor einen Alarm auslöst, oder wenn zehn Sekunden lang keine Impulse vom Drehsensor kommen — Letzteres wird als „Keine Daten vom Drehsensor“ gemeldet. Ein blockierter oder abgezogener Drehsensor beendet den Lauf daher, statt stillschweigend null aufzuzeichnen.
Geschwindigkeitssensor
| Parameter | Bereich | Ebene |
|---|---|---|
| Impulse | 1 … 1000 | Agronom |
| Zählperiode | 1 … 1000 | Agronom |
| Durchmesser, cm | 10 … 200 | Agronom |
| Faktor, % | 1 … 10000; 100 ist ein direkter 1:1-Antrieb | Agronom |
| Aussaatkriterium | 0 / 1 | Agronom |
| Min. Geschwindigkeit, km/h | 0 … 99; 0 schaltet die Prüfung aus | Agronom |
| Max. Geschwindigkeit, km/h | 0 … 99; 0 schaltet die Prüfung aus | Agronom |
| Simulation,km/h | 0 … 20; 0 bedeutet, der echte Sensor wird verwendet | Agronom |
| Breite, cm | 0 … 10000 — die Spurweite zwischen den beiden Rädern, für eine Installation mit zwei Sensoren | Agronom |
| GPS, GPS intern | Nein / Ja — die Geschwindigkeit von einem Empfänger statt vom Rad beziehen | Agronom |
WICHTIG
„Simulation,km/h“ auf einen Wert ungleich null zu setzen, ändert von selbst zwei weitere Dinge. Das Panel setzt Min. Geschwindigkeit und Max. Geschwindigkeit auf null — sie sind gegen eine simulierte Geschwindigkeit bedeutungslos — und es sperrt die Produktausbringung, sodass nichts dosiert wird, solange die Maschine steht. Die Sperre ist das Handsymbol auf dem Startbildschirm; halten Sie „HOME“, um sie aufzuheben.
Die simulierte Geschwindigkeit wird außerdem innerhalb des Bereichs gehalten, den die Dosierung zulässt: Ein Wert außerhalb davon wird bei der Eingabe auf die nächste Grenze zurückgeholt.
Kornsensoren und Trockendüngersensoren
Beide Gruppen sind dieselbe Geräteart und teilen sich einen Parametersatz. Fast alles hier ist der ganzen Gruppe gemeinsam — nur ob der Sensor unter Überwachung steht — „Überwachung aus“ / „Überwachung ein“ in seinem Kontextmenü — und die Produktausbringung werden je Sensor eingestellt.
| Parameter | Bereich | Ebene |
|---|---|---|
| Durchfluss | 1 … 1500 Körner je Sekunde — die Menge, die für den Modus „Durchfluss“ eingestellt ist; darunter löst die Sektion den Alarm für zu geringe Menge aus | Fahrer |
| Hybridmenge | 1 … 200 — der Zielwert im Modus „Hybrid“ | Fahrer |
| Einzelkornmenge x10 | 5 … 500 — der Zielwert im Modus „Einzelkorn“, in Zehnteln | Fahrer |
| Empfindlichkeit | 1 … 120 | Agronom |
| Fraktion | 1 … 100 | Fahrer |
| Korrektur | 100 … 3300, in Schritten von 10 | Fahrer |
| Mengenfehler, % | 5 … 95, in Schritten von 5 — wie weit die tatsächliche Menge vom Zielwert abweichen darf, bevor ein Alarm ausgelöst wird | Agronom |
| Doppelfehler,% | 0 … 95 — nur im Modus „Einzelkorn“ | Agronom |
| Fehlstellenfehler, % | 0 … 95 — nur im Modus „Einzelkorn“ | Agronom |
| Neuberechnung | 10 … 50 — die Strecke, über die Fehlstellen und Doppel gezählt werden; je nach Modus in Metern oder in Sekunden benannt | Fahrer |
| Anteil säend,% | 5 … 80, in Schritten von 5 | Agronom |
| Zulässige Saat in Fahrgasse,% | 0 … 50 — wie viel eine Sektion, die für die Fahrgasse abgeschaltet sein sollte, noch ausbringen darf | Agronom |
| Startadresse Gruppe | Bei der Inbetriebnahme eingestellt — siehe „Gerätekonfiguration“ | Service |
Flüssigdünger-Durchflusssensoren
| Parameter | Bereich | Ebene |
|---|---|---|
| Impulse je Liter | 1 … 60000 | Agronom |
| Mengenfehler, % | 5 … 95, in Schritten von 5 | Agronom |
| Zulässiger Verlust in Fahrgasse,% | 0 … 50 | Agronom |
| Anteil ausbringend, % | 5 … 80, in Schritten von 5 | Agronom |
| Startadresse Gruppe | Siehe „Gerätekonfiguration“ | Service |
Die beiden Sollmengen dieses Sensors — eine für den Durchflussmodus, eine für den Modus „Nach Fläche“ — haben keinen eigenen Menüpunkt: Sie werden auf dem Startbildschirm mit „PLUS“ und
„MINUS“ eingestellt, wie jede andere Sollmenge.
Flüssigdünger-Pumpencontroller
| Parameter | Bereich | Ebene |
|---|---|---|
| Impulse je Liter | 100 … 10000 | Agronom |
| Drucksensor | 0 … 2 — welcher Drucksensor die Versorgungsleitung überwacht | Agronom |
| Druckgrenze, Bar | 0 … 500 | Agronom |
| Maximaler Druck, Bar | 0 … 500 | Fahrer |
| Sektionssteuerung D.E. | 0 … 2 — ein externer Eingang, der die Pumpe ein- und ausschaltet | Agronom |
| Startverzögerung, mS | 0 … 500, in Schritten von 5 | Service |
| Startadresse Gruppe | Siehe „Gerätekonfiguration“ | Agronom |
Dosierer-Sensor
| Parameter | Bereich | Ebene |
|---|---|---|
| Periode,s | 1 … 60 | Fahrer |
| Drehzahlüberwachung | Nein / Ja | Agronom |
| Rad, Impulse | 1 … 65535 — gesetzt durch „Dosierer-Kalibrierung — Drehung“ | Agronom |
| Dosierer Impulse | 1 … 65535 — gesetzt durch „Dosierer-Kalibrierung — Drehung“ | Agronom |
| Maximaler Fehler, % | 1 … 50 | Agronom |
| Massenüberwachung | Nein / Ja — den Dosierer über die ausgebrachte Masse statt über seine Drehung überwachen | Agronom |
| Produkttyp | Welches Produkt dieser Dosierer dosiert | Agronom |
| Masse, g / Masse, Impulse | je 1 … 65535 — beide gesetzt durch „Dosierer-Kalibrierung — Masse“ | Agronom |
HINWEIS
Bevorzugen Sie die Massenüberwachung gegenüber der Drehzahlüberwachung. Die Drehung des Dosierers gegen den Geschwindigkeitssensor zu überwachen, ist die ältere Methode: Sie bemerkt, dass die Welle stehengeblieben ist, nicht, dass das Produkt es getan hat. Die Massenüberwachung überwacht die ausgebrachten Kilogramm je Hektar und erkennt einen leeren oder überbrückten Behälter, der sich weiterdreht.
Dosierer-Elektromotor
| Parameter | Bereich | Ebene |
|---|---|---|
| Löcher in Scheibe | 1 … 200 — nur im Modus „Einzelkorn“ | Fahrer |
| Zähler | 1 … 500 | Agronom |
| Nenner | 1 … 500 | Agronom |
| Drehrichtung | 0 / 1 | Agronom |
| Rücklauf bei Blockierung | Nein / Ja — den Rotor zurückdrehen und erneut versuchen, statt stehenzubleiben | Agronom |
| Sektionssteuerung D.E. | 0 … 2 | Service |
| Startverzögerung, mS | 0 … 500, in Schritten von 5 | Service |
| Startadresse Gruppe | Siehe „Gerätekonfiguration“ | Service |
| Produkttyp | Welches der vier Produkte dieser Motor dosiert | Agronom |
| Masse, g / Umdrehungen | je 1 … 65535 — beide gesetzt durch „Elektromotor-Kalibrierung — Masse“ | Agronom |
| Minimum, U/min / Maximum, U/min | je 1 … 5000 — das Drehzahlfenster der Welle, das das Panel nutzen darf | Agronom |
| Tasteneingang | 0 … 3 — digitaler Eingang des Motorcontrollers, der als Kalibriertaste dient; 0 = keiner | Agronom |
| Aktivierungssignal | 0 / 1 — welcher Zustand dieses Eingangs als gedrückt zählt | Agronom |
Zähler und Nenner zusammen sind das Übersetzungsverhältnis zwischen Motor und Dosierwelle.
„Minimum, U/min“ und „Maximum, U/min“ sind keine Sicherheitsgrenze, sondern das Fenster, in dem die Mengenregelung arbeitet; das Dosiergeschwindigkeitsfenster auf dem Kalibrierungsbildschirm wird aus ihnen zusammen mit der Dosierwalzenkonstante berechnet. „Tasteneingang“ und „Aktivierungssignal“ sind oben unter „Kalibrierung“ beschrieben.
Gebläsesensor
| Parameter | Bereich | Ebene |
|---|---|---|
| Minimum, U/min | 500 … 9000, in Schritten von 500 | Fahrer |
| Maximum, U/min | 500 … 9000, in Schritten von 500 | Fahrer |
| Impulse | 1 … 60 — wie viele Impulse eine Umdrehung des Gebläses liefert | Agronom |
Drucksensor
| Parameter | Bereich | Ebene |
|---|---|---|
| Filter | 1 … 16 — wie stark der Messwert geglättet wird | Agronom |
| Minimum,Pa | 0 … 10000, in Schritten von 100 | Fahrer |
| Maximum,Pa | 0 … 10000, in Schritten von 100 | Fahrer |
Spuranzeigersensoren
| Parameter | Bereich | Ebene |
|---|---|---|
| Spuranreißer montiert | Links / Rechts | Agronom |
| Signal “ab” | Welcher Zustand des Eingangs bedeutet, dass der Spuranzeiger unten ist | Agronom |
Behälter-, Arbeitsstellungs- und Dieselgenerator-Sensoren
Das sind alles diskrete Eingänge — sie melden einen von zwei Zuständen und nichts weiter.
| Parameter | Bereich | Ebene |
|---|---|---|
| Aktivierungssignal | Welcher Zustand des Eingangs derjenige ist, der es wert ist, gemeldet zu werden | Agronom |
| Signalverzögerung, Sek | Wie lange dieser Zustand anhalten muss, bevor er zählt | Agronom |
Der Behältersensor hat überhaupt keine eigenen Parameter — sein Kontextmenü führt nur die drei gemeinsamen Punkte.
Die Dieselgenerator-Sensoren — Batterieladung, Öldruck, Zündung, Kraftstoffstand, Luftfilter — sind fünf dieser Eingänge, jeder einzeln im Profil eingeschaltet.
Fahrgassen-Aktuator
Der Aktuator hat in den Sensormenüs keine eigene Parametertabelle: Abschaltposition und Umschaltung werden dort eingestellt, wo der Aktuator konfiguriert wird. Sein Rhythmus gehört zum Kapitel „Fahrgassenrhythmus“, und die Zuordnung der Sektionen zu ihm zu „Systemeinstellungen“.
HINWEIS
Ein Aktuator-Controller trägt drei Dinge: den Aktuator selbst und beide Spuranzeigersensoren des Durchgangs. Deshalb braucht eine Maschine mit Spuranzeigern und Fahrgasse nur einen solchen Controller — siehe „Gerätekonfiguration“.
17Gerätekonfiguration
WICHTIG
Entwurf, 31.08.2026. Neu erstellt aus dem Firmware-Quelltext von Hectare One v1.2.000. Alle vier Konfigurationsmenüs wurden am Gerät geöffnet und auf Englisch aufgenommen.
WICHTIG
Diese Vorgänge sind für autorisierte Servicetechniker. Sie werden bei der Inbetriebnahme des Systems und beim Austausch eines Sensors durchgeführt. Ein Gerät, das die falsche Adresse erhält, verschwindet vom Panel oder nimmt den Platz eines anderen ein. Folgen Sie diesem Kapitel oder den Anweisungen eines Ingenieurs von Agriwelt GmbH, und probieren Sie Menüpunkte nicht wahllos aus.
Bevor Sie beginnen
- Trennen Sie jeden Sensor vom Anschluss des Kommunikationskabels am Panel.
- Schließen Sie nur das eine Gerät an, das eine neue Adresse erhalten soll.
- Schalten Sie das Panel ein. Es erscheinen Alarme wegen verlorener Verbindung — schließen Sie sie alle.
- Setzen Sie die Zugriffsebene auf Agronom hoch: Startbildschirm →
„MENU“ → „Einstellungen“ → „Benutzer“ → die Ebene mit
„PLUS“ /
„MINUS“ wählen →
„MENU“ → PIN eingeben.
- Verlassen Sie mit
„BACK“, wählen Sie „Service“ → „Sensorkonfiguration“.
WICHTIG
Immer nur ein Gerät am Kabel. Das Panel adressiert, was auch immer antwortet. Sind zwei Geräte derselben Art angeschlossen, ist nicht festgelegt, welches von ihnen die neue Adresse erhält.
Das Muster – ein für alle Mal
Alle vier Menüs funktionieren nach demselben Muster, daher lohnt es sich, dies einmal zu lesen.
| Punkt | Was es ist |
|---|---|
| Sensoradresse / Geräteadresse | Mit welchem Gerät das Menü spricht. Lassen Sie es auf AUTO, dann spricht das Panel mit dem einzigen Gerät, das antwortet. Drücken von |
| Neue Adresse | Die Adresse, die das Gerät erhalten soll. Stellen Sie sie mit |
| Einstellen | Schreibt sie. „Fertig“ bedeutet, dass das Gerät sie angenommen hat. |
WICHTIG
„MENU“ auf dem Adress-Punkt ist kein harmloser Blick. Es legt eine Suche auf den Bus und kann ändern, worauf die angeschlossenen Geräte antworten. Verwenden Sie es nur bei einem einzigen Gerät am Kabel, niemals an einer zusammengebauten Maschine.
Danach, jedes Mal: Trennen Sie das Gerät und schließen Sie es wieder an, kehren Sie dann zum Startbildschirm zurück und prüfen Sie, dass es dort erscheint, wo es sein soll. Setzen Sie danach die Zugriffsebene zurück auf Fahrer — oder schalten Sie das Panel einfach aus und wieder ein, was dasselbe bewirkt.
Kornsensor
Die Adresse eines Kornsensors lässt sich nur ändern, während der Sensor normal arbeitet. Ein Rohrsensor ist einsatzbereit, sobald er angeschlossen ist. Ein offener Sensor muss auf seiner Halterung sitzen oder so gehalten werden, dass kein Tageslicht in den optischen Kanal fällt — den Spalt zwischen den beiden Gläsern. Bei direktem Licht meldet der Sensor einen dauerhaften Kornfluss und nimmt die neue Adresse nicht an.
Neue Adresse ist hier die Nummer der Reihe, dieselbe Nummer, die die Bedienperson unter der Säule auf dem Startbildschirm sieht.
Drucksensor
Dieselben drei Punkte. Das Panel schlägt den richtigen Wert für den ersten Drucksensor selbständig vor, und jeder weitere Sensor nimmt den nächsten — entnehmen Sie die Nummern dem Datenblatt der Anlage, sie sind hier nicht abgedruckt.
HUB8-Eingangsmodul
Der HUB8 trägt mehrere Sensoren gleichzeitig, daher ist sein Menü länger: Nach der Geräteadresse folgen die acht Kanäle, paarweise.
| Kanal N Typ | Was an diesen Kanal angeschlossen ist. |
|---|---|
| Kanal N Adresse | Welcher Sensor dieser Art es ist — Behälter 1, Dosierer 2, und so weiter. |
Ein Kanal, an dem nichts hängt, bleibt, wie er ist. Erst Typ und Nummer zusammen lassen den Sensor auf dem Startbildschirm unter dem richtigen Symbol erscheinen.
Fahrgassen-Aktuator
Der Aktuator-Controller trägt drei Dinge gleichzeitig, und jedes hat seine eigene Zeile:
- Aktuator — die Nummer des Fahrgassen-Aktuators selbst, oder Nein, wenn dieser Controller keinen ansteuert.
- Eingangsmodul, Kanal 1 und Kanal 2 — die beiden Spuranzeigersensoren des Durchgangs, oder Nein.
Deshalb bedient ein Controller einen Aktuator und beide Spuranzeiger: Es sind drei getrennte Nummern auf einem Gerät.
Elektromotor-Controller
Die vier oben genannten Gerätearten werden über „Sensorkonfiguration“ adressiert. Die Controller, die die Dosiermotoren antreiben, nicht: Sie haben ihren eigenen Zugang, ihre eigene Wahl der Controller-Art und ihren eigenen Parametersatz.
MENU → „Service“ → „Elektromotoren“. Zugriffsebene Service. Der Punkt öffnet den Bildschirm „Motoren“, und das eigene Menü jedes Motors führt weiter zu seinem Controller.
HINWEIS
Bei einer Firmware-Version für ein System ohne Elektromotoren ist der Punkt nicht nur ausgegraut — er ist ganz aus dem Menü „Service“ entfernt, zusammen mit den Motorzahlen im Profil. Steht „Elektromotoren“ nicht im Menü, ist dieses Panel nicht dafür gebaut, Elektromotoren anzusteuern.
Wahl der Controller-Art
Vier Arten werden unterstützt, und das Panel bietet sie nummeriert an:
| „1)Universal“ | Der Universal-Controller: zwei DC-Kanäle oder ein Schrittmotor-Kanal auf derselben Platine. |
|---|---|
| „2)DC-Motor“ | Ein DC-Motor-Controller. |
| „3)Schrittmotor fw0.006+“ | Ein Schrittmotor-Controller, Firmware 0.006 und höher. |
| „4)BGxxCI“ | Ein BG45CI-Motor mit eingebautem Controller, auf der älteren Platine. |
Das Panel liest die Art vom Controller selbst zurück und öffnet das Menü der Art, die antwortet. Von Hand eine andere Controller-Art zu wählen ist die Art und Weise, wie eine Austauschplatine eingerichtet wird — kein Weg, um zu ändern, was für ein Motor es ist.
Was jede Art erhält
Jedes dieser Menüs endet mit „Einstellen“, und „Einstellen“ trägt einen eigenen Wert — die Adressgruppe, 0 bis 3. Es wird nichts an den Controller geschrieben, bevor „Einstellen“ aufgerufen wird: Die Punkte darüber ändern die Zahlen, die das Panel hält, nicht die, mit denen der Controller läuft.
| Art | Was sie erhält |
|---|---|
| Schrittmotor | „Impulse“ 1 … 8192 — die Impulse, die eine Umdrehung der Motorwelle erzeugt; „Motortyp“ aus einer Liste; „Einstellen“. |
| BGxxCI | „Impulse“ 1 … 8192; „Einstellen“. Nichts weiter — den Rest übernimmt der Controller selbst. |
| DC-Motor | „Impulse“, „Motortyp“, die drei Reglerparameter „PID kP“, „PID kI“, „PID kD“ (0 … 65535, in Hundertsteln gelesen), „TURBINA“ 0/1, und zwei Geschwindigkeits-Zeit-Paare „TIME1“/„SPEED1“, „TIME2“/„SPEED2“; „Einstellen“. |
| Universal | Der größte Satz, aufgeteilt auf drei Menüs: „Betriebsmodus“, „Eingänge einrichten“ und „Parameter“. |
Das Menü „Parameter“ des Universal-Controllers enthält:
| Parameter | Bereich |
|---|---|
| „Motortyp“ | 0 … 255, aus der eigenen Tabelle des Controllers |
| „Impulse“ | 1 … 8192 je Wellenumdrehung |
| „Beschleunigung,mS“ / „Verzögerung,mS“ | 50 … 65535 — die Rampe, über die der Antrieb hoch- und heruntergefahren wird |
| „Minimum, U/min“ / „Maximum, U/min“ | 0 … 65535 — das Drehzahlfenster der Welle |
| „PID kP“, „PID kI“, „PID kD“ | 0 … 65535, Hundertstel |
| „!! Temp,*C“ | 0 … 200 — die Temperatur, bei der der Controller Alarm gibt |
| „I_peak,A“ / „I_peak,mS“ | der Spitzenstrom und wie lange er fließen darf |
| „I_push,A“ / „I_push,Sec“ | der Losbrechstrom und seine Zeit |
| „I_hilo,A“ / „I_hilo,Sec“ | die Dauerstrom-Schwelle und ihre Zeit |
| „Einstellen“ | schreibt alles, in der gewählten Adressgruppe |
WICHTIG
Die Strom- und Temperaturgrenzen schützen den Motor, nicht die Messung. Es sind die eigenen Schutzschwellen des Controllers: Stellen Sie sie nach dem Datenblatt des Motors ein, nicht durch Ausprobieren, bis die Alarme aufhören.
HINWEIS
Elf Punkte in diesen Menüs tragen Text, der nicht übersetzt ist — „PID kP“, „PID kI“, „PID kD“, „TURBINA“, „TIME1“, „SPEED1“, „TIME2“, „SPEED2“, „!! Temp,*C“, „I_peak,A“, „I_push,A“, „I_hilo,A“ und ihre Zeit-Partner. Sie erscheinen in jeder Sprache des Panels gleich. Das ist bei den Abkürzungen Absicht, beim Rest schlicht nicht gemacht.
Auslesen eines Motorcontrollers
Der Bildschirm „Motoren“ ist auch der Diagnosebildschirm eines Controllers. Er zeigt live, was der Controller über sich selbst meldet:
| „Geschw.“ / „Sollgeschw.“ | Was die Welle tut, verglichen mit dem, was das Panel verlangt hat. Eine Lücke, die sich nicht schließt, ist das erste Zeichen für eine mechanische Last, die der Motor nicht tragen kann. |
|---|---|
| „Fehlercode“ / „Ist-Pos.“ | Die eigene Fehlernummer des Controllers und die Position, die er selbst mitzählt. |
| „Spg.Motor,mV“ / „Spg.Elektr.,mV“ | Die Spannung am Motor und an der Elektronik, in Millivolt. Sie unterscheiden sich; eine Motorspannung weit unter der Elektronikspannung bedeutet, dass die Versorgung unter Last einbricht. |
| „Temperatur,C“ / „Strom,mA“ | Die Temperatur des Controllers und der Strom, den er zieht. Vergleichen Sie den Strom mit „I_hilo,A“, das für diesen Motor eingestellt ist. |
Unter diesen vier Zeilen zeichnet das Panel das Statuswort des Controllers — sechzehn Bits, mit einer Legende, die jedes benennt:
0 Enable 1 Error 2 Warn. 3 Moving
4 Reach 5 Limit 6 FolErr 7 HomDone
8 Toggle 9 CmdTgl 10 CmdErr 11 StpHalt
12 LimCur 13 LimVel 14 LimPos 15 LimSVel
HINWEIS
Diese Legende wird auf jedem Panel auf Englisch angezeigt, unabhängig davon, auf welche Sprache es eingestellt ist. Es ist eine Bit-Karte des Protokolls des Controllers, keine Mitteilung an die Bedienperson.
Unten stehen die Störungszähler, die dieser Motor auf dem gewählten Feld gesammelt hat — sie gehören zur Feldstatistik, nicht zum Motor:
| „Klemmt“ | Der Rotor blockierte, und der Controller musste aufgeben oder zurückweichen. |
|---|---|
| „Überstrom“ | Der Strom blieb länger über seiner Schwelle, als es die zugehörige Zeit erlaubt. |
| „Übertemperatur“ | Der Controller überschritt „!! Temp,*C“. |
| „Abbrüche“ | Der Controller antwortete nicht mehr. |
| „Andere“ | Alles andere, was der Controller meldete. |
| „Störung“ | Die Strecke in Metern, die dieser Motor in einem Störungszustand verbracht hat. |
Jeder Zähler ist bei null weiß und rot, sobald er es nicht mehr ist. Eine rote Zahl bedeutet nicht, dass der Motor jetzt gestört ist — sie bedeutet, dass er es war, irgendwo auf diesem Feld, und dass sich ein Blick auf die dort abgelegte Saat lohnt.
Ändern der Adresse eines Controllers
Drücken Sie „MENU“ auf dem Bildschirm „Motoren“. Zwei Punkte, beide Agronom:
| „Adresse ändern“ | Gibt dem Controller eine neue Adresse. |
|---|---|
| „Konfiguration“ | Die oben beschriebenen Konfigurationsmenüs des Controllers. |
„Adresse ändern“ öffnet drei Punkte:
- „Motoradresse“ — die Adresse, unter der der Controller jetzt antwortet. So belassen, wie vorgefunden.
- „Neue Adresse“ — die Adresse, die er annehmen soll. Entnehmen Sie sie dem Datenblatt der Anlage; die Nummern sind in dieser Anleitung nicht abgedruckt.
- „Einstellen“ — schreibt sie.
WICHTIG
Dieselbe Regel wie für jedes andere Gerät am Kabel: immer nur ein Controller angeschlossen. Das Panel schreibt an den Controller, der auch immer antwortet, und sind zwei davon angeschlossen, ist nicht festgelegt, welcher die neue Adresse übernimmt.
Der Rest des Menüs „Service“
„Service“ umfasst fünfzehn Punkte. Vier davon sind oben und an anderer Stelle beschrieben; die übrigen sind hier aufgeführt, damit ein Techniker weiß, womit er es zu tun hat, und vor allem, was er in Ruhe lassen sollte.
| Punkt | Ebene | Was es ist |
|---|---|---|
| „Profil“ | Service | Wie viele Geräte jeder Art das System hat. Beschrieben in „Systemeinstellungen“. |
| „Sensorkonfiguration“ | Agronom | Die Adressierung der vier Gerätearten — das Kapitel oben. |
| „Register“ | Debug | Eine unverarbeitete Registeransicht. Nicht Teil eines dokumentierten Verfahrens. |
| „Elektromotoren“ | Service | Die Motorcontroller — der Abschnitt oben. |
| „Seriennummer“ | Debug | Die Seriennummer des Panels, einmalig bei der Herstellung eingetragen. |
| „Körner immer zählen“ | Agronom | Nein / Ja — hält den Kornzähler auch dann am Laufen, wenn das Panel ihn sonst anhalten würde. |
| „Schlüssel eingeben“ | Agronom | Trägt den Lizenzschlüssel ein, der das Panel aus dem Demo-Zustand holt. |
| „Demo aktivieren“ | Service | Startet den Testzeitraum. |
| „Demo, Stunden“ | Service | 1 … 999 — wie lange dieser Zeitraum dauert. |
| „Imitation mode“ | Service | Nein / Ja — das Panel arbeitet mit simulierten Daten. Siehe die Warnung unten. |
| „Display type“ | Debug | Welches Anzeigepanel die Firmware ansteuert. Bei der Herstellung eingestellt. |
| „Launch updater“ | Service | Startet das Panel neu in den Updater, um Firmware von der Speicherkarte zu übernehmen. |
Drei weitere Punkte — das Tracker-Protokoll und die beiden Schalter zur Protokollierung auf die Speicherkarte — sind in der Firmware vorhanden, aber so gesetzt, dass sie nie angezeigt werden. Sie sind vom Panel aus auf keiner Zugriffsebene erreichbar.
Debug ist die vierte Zugriffsebene, oberhalb von Service. Das Panel nennt seine vier Ebenen „Fahrer“, „Agronom“, „Service“ und „Debug“. Die drei oben mit Debug gekennzeichneten Punkte sind ab Werk eingestellt und haben kein Verfahren für den Feldeinsatz.
WICHTIG
Der „Imitation mode“ ist keine Testhilfe, die eingeschaltet bleiben darf. Ist er aktiv, arbeitet das Panel mit Zahlen, die es sich ausdenkt. Jede Zahl auf jedem Bildschirm und jeder Eintrag in der Statistik ist erfunden. Schalten Sie ihn aus, bevor die Maschine an die Arbeit geht, und prüfen Sie ihn, wenn ein Panel ein plausibles Feld meldet, das es nie besät hat.
HINWEIS
Fünf Punkte dieses Menüs werden auf Englisch angezeigt, unabhängig davon, auf welche Sprache das Panel eingestellt ist — „Imitation mode“, „Display type“, „Launch updater“ und die beiden Schalter zur Speicherkarten-Protokollierung. Ihr Text ist einkompiliert, statt aus der Sprachtabelle entnommen zu sein.